[Arabrev] Libyen-Krieg der USA/NATO

Allgemeine Infos/Links und mehr zu den Hintergründen und zum Verlauf der Revolte in Libyen hier auf der Seite: [Arabrev] Libyen

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Libyen im Krieg – Das Imperium schlägt zu

 

[21.03.11 13:47]

Libyen-Krieg – Allgemeine Informationen und Übersicht:

 

[21.03.11 13:49]

Links & News vom 19.3.2011 / 1:

  • Maximilian Forte: The Libyan Revolution is Dead: Notes for an Autopsy – Zero Anthropology, 18.03.2011 – The “Arab Spring” was a short one; what follows, another NATO Summer, will last much longer. … The “Humanitarians” – The Rebels – The International Organizations – The Mass Media – The Americans – What to Watch For.
  • Jorge Cadima: Es riecht nach Krieg – kommunisten.ch / Avante, 19.03.2011 – Übersetzung eines Artikels aus Avante, der Zeitung der portugiesischen KP vom 3.3.2011. Die Aufstände in der arabischen Welt widerspiegeln und verstärken ihrerseits die grosse Krise des globalen Kapitalismus. Eine der tragenden Säulen des nordamerikanischen Imperialismus – seine Kontrolle der Energievorräte des Mittleren Ostens – wird gründlich erschüttert. Der Imperialismus investiert sein ganzes Arsenal, um die Ereignisse zu bremsen oder in “akzeptable” Richtungen zu kanalisieren. Und er versucht, die Initiative zurück zu gewinnen. …
  • Richard Seymour: UN stimmt Luftangriffen in Libyen zu – Tlaxcala, 19.03.2011 – Übersetzung eines Beitrags aus dem Blog „Lenin’s Tomb“ vom 17.3.2011. … Das Votum lief exakt wie vorhergesagt. „Die Resolution 1973/2011 ist angenommen“, sagt der Vorsitzende. Das könnte sehr böse ausgehen. Die Resolution erlaubt eine ganze Serie von militärischen Maßnahmen knapp vor einer Bodeninvasion, einschließlich Luftangriffe. … Das schlimmste Szenario scheint zu sein, dass dies die zentrifugalen Kräfte stärkt, die zu einer Teilung des Landes in einen „westlichen“ allierten Ministaat im Osten und eine Rumpf -Diktatur im Westen tendieren. Gaddafi hat Jahre damit verbracht, bewusst den Osten „unterzuentwickeln“, um jene Regionen und Stämme für ihre Tendenz zur Rebellion zu strafen, und beließ Orte und Städte in verzweifelter Armut mit Slums drumherum – und hat somit die materielle Basis für derartige Teilungen gelegt. Imperialismus schafft Teilungen, wo zuvor keine bestanden (siehe Irak). So arbeitet er immer. So ist es undenkbar, dass, wo bereits solche Teilungen bestehen und wo solche Teilungen direkten Einfluss auf schwelende Konflikte haben, imperialistische Intervention sie nicht verschlimmern. Dies würde das Schlimmste sein, was überhaupt der libyschen Revolution passieren könnte. …
  • Libya: The perils of intervention – The Guardian, 19.03.2011 – Editorial. Barely had a new door to international action been opened by the UN resolution authorising military action and a no-fly zone in Libya than it seemed to slam shut, when Libya’s foreign minister, Moussa Koussa, announced that Libya would abide by it and called for an immediate ceasefire. The shelling of Zintan and Misratah continued, however, and Britain, France and America all had a ready response. It was the actions of Colonel Gaddafi’s forces, not the words of his henchmen, that mattered, they said. Assume for a moment that a ceasefire does not start – or if it does, that it does not hold – and the planning for air strikes by British, French, Canadian and possibly Arab jets co-ordinated from the Nato airbase at Sigonella in Sicily goes ahead. … Legitimacy of the vote – Paving the way for partition – Arab fig leaf. …
  • UN vote clears way for US-NATO attack on Libya – World Socialist Web Site, 19.03.2011 – The United Nations Security Council Thursday night approved a resolution that paves the way for the United States and other major imperialist powers to conduct a direct military intervention in Libya under the pretense of a “humanitarian” mission to protect civilian lives.
  • Cindy Sheehan: Schande, Schande, Schande wieder einmal für die UNO und die USA – Tlaxcala, 19.03.2011 – Übersetzung eines Artikels aus Information Clearing House vom 18.3.2011. Die UNO hat wieder einmal bewiesen, dass sie ein Arschkriecher der Hegonomen und Globalisten ist, die den letzten Tropfen Öl aus dem Planeten ziehen wollen und um jeden Preis für die einheimischen Bevölkerungen der Länder, die das Unglück haben, auf großen Erdölreserven zu sitzen. Unter dem skandalösen Vorwand, Zivilisten zu „schützen“, obwohl wir alle wissen, dass die US-UN no-fly Zone und die Sanktionen gegen Irak den Tod von mindestens 1.5 Millionen (für die Profiteure überflüssige) Iraker zwischen den beiden Irak-Invasionen gekostet haben. Ich bin gegen alle Formen der Gewalt, aber ich bin besonders dagegen, dass die USA ein weiteres arabisches Land zum Wohle ihrer Kontrolleure invadiert. Die Vereinten Nationen sind eine gescheiterte Organisation, die als Erfüllungsgehilfe der USA-Gewalt Krieg und Ungleichheit zu fördern scheint….
  • Zur Libyen-Resolution des UN-Sicherheitsrates – junge Welt, 19.03.2011 – Erklärung der Vorsitzenden von Partei und Fraktion Die Linke, Gesine Lötzsch, Klaus Ernst und Gregor Gysi: „Mit der Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen droht aus dem Bürgerkrieg in Libyen ein international geführter Krieg zu werden. So richtig es ist, Ghaddafis mörderischem Treiben Einhalt zu gebieten, so falsch ist es, dies mit Krieg erreichen zu wollen. Auch Frankreich, Großbritannien und die USA wissen, welch hohes Risiko mit der Einrichtung einer Flugverbotszone und der faktischen Freigabe von militärischen Interventionen durch den Sicherheitsrat verbunden ist. Die Charta der Vereinten Nationen wird verletzt. Deutschland hat im Weltsicherheitsrat die militärischen Entscheidungen nicht vorangetrieben. Diese Haltung wird nun aus den Reihen von SPD und Grünen kritisiert. Die Kritik ist falsch. SPD und Grüne machen sich wieder zum Vorreiter eines kriegerischen Abenteuers. Sie nutzen dafür das längst widerlegte Argument von Schröder und Fischer, Krieg wäre auch in diesem Falle die »Ultima ratio«. Für Die Linke gilt: Krieg ist die Ultima irratio. …“
  • Scharaden um Libyen. Menschenrechten ist gar nicht so leicht. – Blog von Sepp Aigner, 19.03.2011 – Die UNO-Resolution 1973, die Libyen zur Bombardierung freigibt, wird noch in anderer Hinsicht Geschichte machen. Das Abstimmungsverhalten der im fünfzehn im Sicherheitsrat vertreten Staaten zeigt, dass in der weltweiten Staatenkonkurrenz Veränderungen vor sich gehen. Die Gewichte der Staaten verschieben sich, seit einem halben Jahrhundert existierende Allianzen bröckeln, neue formieren sich.   Schon seit Beginn der Unruhen im arabischen Raum ist klar: Es gibt keine gemeinsame Aussenpolitik der EU-Staaten. Das EU-Parlament hat zwar eine scharfmacherische Resolution beschlossen und diese Debatte unter denen, die in der EU nichts zu sagen haben, wurde in den Medien breitgetreten. Aber der EU-Gipfel der Regierungschefs – dort, wo wirklich entschieden wird – hat keine Beschlüsse zustande …
  • Der Westen wollte Gaddafi schon öfter ermorden! – Harald Pflueger, 19.03.2011 – Seit Jahrzehnten schon versucht der Westen den „Störenfried“ Gaddafi loszuwerden. Gaddafi pendelte stets „zwischen den Welten“ und war daher für den Westen völlig unberechenbar. Dementsprechend versuchten die „demokratischen Regimes“ des Westens seit Jahren, ihn im Stil der Mafia-Morde loszuwerden. Die Ermordung von Gaddafi ist jedoch bis heute nicht gelungen, hat aber Dutzende von zivilen Todesopfern gefordert. Allein beim Abschuß eines zivilen italienischen Passagierflugzeugs durch einen US-Kampfjet über dem Mittelmeer wurden 81 Menschen ermordet. …
  • Migration: Über 3000 Flüchtlinge auf Lampedusa – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Der Flüchtlingsstrom auf die süditalienische Insel Lampedusa reißt nicht ab. In der Nacht strandeten erneut fast 380 Menschen auf der winzigen Insel. Im Aufnahmelager von Lampedusa befänden sich weit über 3000 Flüchtlinge, berichteten italienische Medien. Das Lager ist nur für rund 850 Personen ausgelegt. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge warnte, die Lage könnte sich dramatisch zuspitzen, sollten auch Massen aus Libyen über das Mittelmeer nach Italien fliehen.
  • EU-Agentur Frontex wird als Zentrale der Grenzschutzverbände aufgebaut – junge Welt, 19.03.2011 – Die EU-Abschottungsagentur Frontex wird nach und nach als Zentrale der europäischen Grenzschutzverbände aufgebaut. Libyen-Krise könnte als Katalysator für Fluchtbewegungen wirken …
  • EU sieht sich als Besatzungsmacht in Libyen und will Blackwater in Dienst stellen – petrapez, Radio Utopie, 19.03.2011 – Europäische Union lässt ungeniert sämtliche Schranken und Masken fallen: private Sicherheitsfirmen salonfähig in Dienst bei Kriegsaufgaben stellen Am 15. März 2011 tagte der Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung der Europäischen Union in Brüssel. Eingeladen zu der Diskussionsrunde waren Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Experten, Repräsentanten aus Industrie und Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Bei dem Treffen wurde darüber beratschlagt, wie man am besten bisher gültige Normen ausser Kraft setzen könnte, um berüchtigte Söldnertruppen wie Blackwater endlich in den Dienst zu stellen, die man zum Schutz von EU-Personal benötigen würde – bald auch in Libyen. Die deutsche Europaabgeordnete Sabine Lösing (Linke) fragte in grenzenloser Naivität oder bewusste …
  • The Arab League: Alliance better known for division than unity finds common ground – The Independent, 19.03.2011 – The Arab League’s call this week for a no-fly zone over Libya was both surprising and out of character. The 22-member pan-Arab alliance is better known for its divisions than its unity.
  • Moussa: Security council decision doesn’t support Libya invasion – Al-Masry Al-Youm, 19.03.2011 – Arab League Secretary General Amr Moussa said Saturday the UN Security Council decision to impose a no-fly zone on Libya doesn’t warrant military action or occupation of Libyan lands. Moussa expressed his personal, as well as the Arab League’s, support for the decision and said it aims to protect civilians. Moussa said the decision was clear and does not violate Libyan sovereignity and that military forces will not invade Libya. … Moussa stressed the necessity of making sure the ceasefire is carried out. …
  • Turkey calls for cease-fire in Libya, opposes intervention – Today’s Zaman, 19.03.2011 – NATO member Turkey called for a cease-fire in Libya on Friday after the UN Security Council authorized a no-fly zone and the use of force against forces of Muammar Gaddafi to help rebels revolting against his rule.
  • Islamische Staaten begrüßen Libyen-Resolution – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Die Organisation der Islamischen Konferenz hat die Resolution der Vereinten Nationen zu Libyen begrüßt. Der Außenministerrat der Organisation, der 58 Staaten angehören, erklärte nach einer Sitzung in Riad, die Resolution diene dem Schutz der Zivilisten. Es sei absolut inakzeptabel, Zivilisten mit Kampfflugzeugen und Granaten zu attackieren. Die Organisation ermunterte ihre Mitglieder, Kontakte zur libyschen Übergangsregierung in Bengasi aufzunehmen.
  • Lebanon files complaint to the UN over attack on embassy in Libya – Trend News Agency, 19.03.2011 – Lebanon filed a complaint Saturday to the UN Security Council over the attack on the Lebanese embassy in Tripoli and the burning of the Lebanese flag, dpa reported.
  • ‚No-fly zone would be intervention‘ – Press TV, 19.03.2011 – The establishment of a no-fly zone over Libya would be an intervention, anti-war activist Phil Wilayto says.
  • Robert Bridge: Libya: Fourth Target Of Western Military Attacks In 12 Years – GlobalResearch.ca, 19.03.2011 – Russia warns of „full-scale military action“ following Security Council vote on Libya …
  • VIDEO: Foreign Intervention in Libya: Creation of World’s 4th War Theater – GlobalResearch.ca, 19.03.2011 – Michel Chossudovsky, director of Centre for Research on Globalization, says western nations are interested in Libyan oil and other resources, not protecting the people and that is why they care more about the fight in Libya, than elsewhere in the Arab world.
  • Nouveau Parti Anticapitaliste: Solidarität mit dem libyschen Volk gegen die Diktatur – scharf-links.de, 19.03.2011 – Kommuniqué der NPA (Frankreich) … Die libyschen Bevölkerung, die sich gegen Gaddafi erhoben hat, steht jetzt einer entfesselten mörderischen Gewalt gegenüber. Der Diktator, den die Angst gepackt hat, möchte die Revolte in einem Blutbad ertränken. Unsere ganze Solidarität gilt dem libyschen Volk, das die Mittel zu seiner Verteidigung und die Waffen, bekommen sollte, die es benötigt, um den Diktator davon zu jagen und um Freiheit und Demokratie zu erobern. Dies ist nicht das Ziel der Beschlüsse und des Militärbündnisses unter Führung von Frankreich und England, das sich auf eine Intervention in Libyen vorbereitet. … Die Großmächte wollen die Gelegenheit nutzen, die ihnen der Wahnsinn des Diktators bietet, um zu versuchen, die ölreiche Region wieder in den Griff zu bekommen und dabei in die nette Rolle der Verteidiger der Völker zu schlüpfen. Kann man der französischen Regierung abnehmen, dass ihr aufrichtig an Humanität gelegen ist, nachdem sie in den letzten drei Monaten keinerlei Solidarität mit den Volkserhebungen und im Gang befindlichen Revolutionen in den Ländern des Maghreb und des Maschrek an den Tag gezeigt hat? Wie könnte man ein halbes Jahrhundert der Unterstützung der Großmächte für die blutigsten Diktaturen vergessen? … Militärische Intervention ist nicht die Lösung, und die NPA warnt vor der sich abzeichnenden militärischen Eskalation, vor den imperialistischen Absichten auf Kontrolle der Region und gegen eine Einmischung in die laufenden revolutionären Prozesse. Sie bekräftigt ihre Unterstützung für die Aufständischen gegen die Diktatur in Libyen wie für die Revolutionen in Tunesien und Ägypten.
  • Victory to the Libyan Revolution! – Fifth International, 19.03.2011 – The rebellion against Gadaffi’s dictatorship deserves unconditional support and that is not altered by the UN decision, writes Peter Main. Those who oppose powerful states have the right to get hold of arms wherever they can and to take advantage of any weaknesses in their oppressors‘ situation. That remains true even where the weaknesses are the result of imperialist action. If, under cover of the no-fly zone, Libyan insurgents and revolutionaries can retake positions, undermine the morale or the loyalty of Gadaffi’s troops and even advance on the capital, Tripoli, that is a step forward for the Libyan revolution and should be welcomed. At the same time we must oppose the US, British and French attack. The imperialist attack allows Gadaffi to pose at home as defender of the nation. It gives him a popular cause where before he had none. …
  • Jens Bertrams: Gedankenprotokolle zu Japan und Libyen 8 – Wieder in der Welt – Mein Wa(h)renhaus, 19.03.2011 – Hier ist vermutlich das letzte Gedankenprotokoll.18.03.2011. Es ist, als würden die Ereignisse in Libyen plötzlich das unverwandte Starren auf die mögliche Atomkatastrophe in Japan beenden. Noch in der Nacht, als der Sicherheitsrat die Resolution fasste, eine Flugverbotszone einzurichten, begann auf Twitter die Trendwende. Ich benötigte einige Stunden, um mich auf die neue Situation einzustellen. Aber ich habe nicht mehr den ganzen Tag am Rechner gesessen und die neuesten Nachrichten verfolgt. Ich habe geschrieben, geplaudert, ein Buch gelesen und zwischendrin die Nachrichten verfolgt. Der Rest der Welt hat sich in Erinnerung gebracht. Dieselben Leute, die auf Twitter sonst gegen jedes militärische Eingreifen Deutschlands waren, warfen der deutschen Außenpolitik wegen ihrer Enthaltung …
  • Libyan net TV reporter shot dead – The Guardian, 19.03.2011 – Mohammed Nabbous, founder of the internet TV channel Libya AlHurra TV, was killed today in Benghazi while reporting on attacks by Colonel Gaddafi’s forces. Nabbous, known as Mo, was talking on the phone to colleagues about the assault on the city when the connection was suddenly interrupted. He had spent the past weeks courageously providing exclusive video coverage of dangerous developments and situations. …
  • Libysche Quelle: Mohammmed Nabbous ist tot – oraclesyndicate.twoday.net, 19.03.2011 – Mo hatte eine Mission. Mohammed Nabbous sprach, twitterte und bloggte jede Neuigkeit aus dem Innern von Libyen. Nabbous war der Gründer des Libya AlHurra TV und wurde heute morgen während dem Angriff auf Benghazi von Gaddafi Treuen getötet.
  • Interview mit Rebellensprecher: „Die internationale Gemeinschaft hat versagt“ – SPIEGEL ONLINE, 19.03.2011 – Die libyschen Rebellen richten verzweifelte Appelle an die internationale Gemeinschaft. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Jonathan Stock hat in Bengasi ein Kurzinterview mit Fateh Terbel geführt, Mitglied des provisorischen nationalen Übergangsrats.
  • Aufstand gegen Gaddafi: Libyscher Oppositionspolitiker für Bodentruppen – FOCUS Online, 19.03.2011 – Einst vertrat er die Interessen Libyen bei der Arabischen Liga. Nun hat er sich gegen Machthaber Gaddafi gestellt: Abdel Moneim el Honi. Er befürwortet internationale Bodentruppen, um Gaddafi zu stürzen. Der frühere Botschafter Libyens bei der …
  • Libyen: Russischer Experte schließt Bodenoperation von Nato-Truppen nicht aus – RIA Novosti, 19.03.2011 – Dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments), Michail Margelow, zufolge werden die Nato-Kräfte höchstwahrscheinlich nach den gezielten Bombardements in Libyen eine Bodenoperation einleiten.
  • Russische Experten nennen Libyens Armee «schwach» – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Russische Militärexperten und Politiker haben die Armee des libyschen Machthabers Muammar el-Gaddafi als unorganisiert und schlecht ausgerüstet bezeichnet. Die noch von der Sowjetunion gelieferten Luftabwehrsysteme seien in schlechtem Zustand und stellten keine ernsthafte Bedrohung für eine moderne Luftwaffe dar, sagte Ruslan Alijew vom Zentrum für Analysen von Strategien in Moskau. Auch die Flugzeuge des nordafrikanischen Landes seien nahezu kampfunfähig, die Piloten zudem schlecht ausgebildet.
  • Kreml feuert seinen Botschafter in Libyen – RIA Novosti, 19.03.2011 – Der russische Botschafter in Tripolis, Wladimir Tschamow, ist überraschend entlassen worden.
  • Chef von Russlands Liberal-Demokraten ruft alle Moslems zur Unterstützung Gaddafis auf – RIA Novosti, 19.03.2011 – Der Chef der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, hat am Samstag alle moslemischen Länder aufgerufen, sich zu vereinigen und den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi zu unterstützen.
  • Libyen: Kein Waffenstillstand? – Islam-Blogger, 19.03.2011 – Während westliche Medien vor allem darauf hinweisen, dass Gaddafis Truppen auch die Rebellen-Hochburg Bin Gazi angreifen, hat sich der stellvertretende libyische Außenminister Halid Kaim heute früh vor die Kameras gestellt und eine Erklärung zu den Vorwürfen abgegeben. Laut Darstellung von Kaim hält sich die libyische Regierung an den Waffenstillstand, allerdings gebe es von Seiten der Rebellen immer wieder Angriffe auf die Truppen Gaddafis. Kaim erklärte: “Die bewaffneten Milizen haben vor ein paar Minuten in der Stadt Al Magrun das Feuer auf die libyischen Sicherheitskräfte eröffnet.” Der Angriff dauerte zudem Zeitpunkt wohl noch an, und so erklärte Kaim: “Die Armee hat keinerlei Handlungen gegen die Milizen aufgenommen, denn wir möchten den Waffenstillstand nicht brechen.” …
  • France: Libya military action within hours – Al Jazeera, 19.03.2011 – Paris hints at speedy military action as US envoy to UN accuses Gaddafi of defying international demands for ceasefire.
  • Der Westen weist den libyschen Ruf nach Waffenstillstandsbeobachtern verächtlich zurück und droht mit Angriffen – Jason Ditz / antiwar news, 19.03.2011 – Diese Rufe stoßen weitgehend auf taube Ohren im Westen, wo die Entscheidung, den internen Konflikt für einen größeren Überfall auf Libyen auszunutzen, bereits getroffen worden ist.
  • Militäreinsatz in Libyen: Ein zweites Afghanistan? – FAZ, 19.03.2011 – Erst vollmundig das Ende des libyschen Herrschers Gaddafis zu fordern, sich dann aber einer der Teilnahme an einer Militäraktion zu verweigern, ließ diplomatisches Geschick vermissen. In der Sache aber liegen Westerwelle und Kanzlerin Merkel nicht falsch.
  • LIBYA: Broad German Consensus Against A ‚Risky War‘ – IPS News, 19.03.2011 – The decision by the German government not to support the UN Security Council resolution adopted last Thursday to establish a „no-fly zone“ in the Libyan airspace, expresses a widespread concern in Germany against military interventions abroad.
  • US-Einsatz gegen Libyen: Wie Obama in sieben Tagen zum Feldherrn wurde – SPIEGEL ONLINE, 19.03.2011 – Barack Obama stellt sich eisern hinter die Uno-Resolution gegen Libyen und droht Gaddafi mit Luftschlägen. Ausgerechnet am Jahrestag des Irakkriegs. Es ist ein entscheidender Moment in seiner Präsidentschaft – und sein erster eigener Truppeneinsatz.
  • Glen Ford: The American Dilemma in Libya: To Bomb, Invade, Partition, Or All of the Above – GlobalResearch.ca, 19.03.2011 – “The West dearly wishes to appropriate to itself a section of the ‘Arab revolt,’ so as to bomb an evil ‘dictator’ on their behalf.” – “The West is clearly considering the ‘option’ of partitioning Libya.” – “Why is the rebellion apparently incapable of taking advantage of mass desertions from the armed forces?” …
  • Obama Takes Hard Line With Libya After Shift by Clinton – New York Times, 19.03.2011 – that night, with Col. Muammar el-Qaddafi’s forces turning back the rebellion that threatened his rule, Mrs. Clinton changed course, forming an unlikely alliance with a handful of top administration aides who had been arguing for intervention. Within hours, Mrs. Clinton and the aides had convinced Mr. Obama that the United States had to act, and the president ordered up military plans, which Adm. Mike Mullen, chairman of the Joint Chiefs of Staff, hand-delivered to the White House the next day.
  • Obama’s Women Pushed War Against Libya – Robert Dreyfuss, 19.03.2011 – We’d like to think that women in power would somehow be less pro-war, but in the Obama administration at least it appears that the bellicosity is worst among Hillary Clinton, Susan Rice, and Samantha Power. All three are liberal interventionists, and all three seem to believe that when the United States exercises military force it has some profound, moral, life-saving character to it. Far from it. Unless President Obama’s better instincts manage to reign in his warrior women – and happily, there’s a chance of that – the United States could find itself engaged in open war in Libya, and soon. The troika pushed Obama into accepting the demands of neoconservatives, such as the Weekly Standard’s Bill Kristol, Joe Lieberman and John McCain, along with various other liberal interventionists outside the administration, such as John Kerry. The rode roughshod over the realists in the administration. The press is full of reports about how Clinton, Rice, and Power pushed Obama to war. … Did the United States win legitimacy through the vote at the UN? Hardly. Five huge world powers abstained: India, Brazil, Germany, China and Russia. Using its enormous clout as the world’s last, if declining, hyperpower, the United States had to dragoon tiny little countries such as South Africa, Nigeria, and Portugal to vote yes, or it couldn’t have won the nine votes it needed to pass the resolution. At one point, Susan Rice had to scurry out to find the South African ambassador, who’s apparently tried to avoid the vote. The vote almost didn’t pass, since the United States, the UK and France ended up with only 10 votes in the UNSC. Did the UNSC resolution that passed demand that Muammar Qaddafi step down? No, it didn’t. While it gave open-ended permission to the United States, the UK France, and other powers to attack Libya (short of an invasion), it has nothing whatsoever to say about regime change. … So who’s in the new “coalition of the willing”? So far, it looks like it’s the United States, the British, the French, and that bastion of democracy, the United Arab Emirates. …
  • Video: Obama gives Gaddafi ceasefire ultimatum – The Guardian, 19.03.2011 – Barack Obama says Libyan leader Muammar Gaddafi must honour a UN-backed ceasefire and no-fly zone or face military action from the US and its allies …
  • World leaders discuss Libya action – Al Jazeera, 19.03.2011 – Meeting in Paris follows UN resolution allowing no-fly zone and possible military action against Gaddafi’s regime.
  • World powers in Paris to hammer out Libya plan – RT, 19.03.2011 – Nicolas Sarkozy, David Cameron, Hillary Clinton, as well as representatives of the Arab League and the African Union, and UN chief Ban Ki-moon are gathering in Paris on Saturday to discuss UN-sanctioned military action…
  • Krisengipfel in Paris berät über Vorgehen gegen Gaddafi – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Spitzenvertreter der Europäischen und Afrikanischen Union, der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga beraten heute in Paris das weitere Vorgehen gegen das Regime in Libyen. Nach dem UN-Beschluss über eventuelle Luftschläge gegen Machthaber Muammar al- Gaddafi soll auch dessen Waffenstillstandsangebot analysiert werden. An dem Treffen werden neben UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Außenministerin Hillary Clinton teilnehmen. Deutschland will sich anders als Großbritannien, Spanien, Frankreich oder auch Katar nicht an Militäraktionen beteiligen.
  • Libyen-Sondergipfel ohne Afrikanische Union – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Die Afrikanischen Union ist dem Libyen-Sondergipfel in Paris ferngeblieben. Wie aus diplomatischen Kreisen am Rande des Gipfels verlautete, seien die geladenen AU-Vertreter nicht zu dem Treffen erschienen, bei dem über ein militärisches Vorgehen gegen das Regime des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi beraten wird. Nach französischen Medienberichten bereitet die AU in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott eine Vermittlungsaktion in letzter Minute vor. Kapp zwei Dutzend Spitzenpolitiker aus aller Welt wollten in Paris das weitere Vorgehen abstimmen.
  • Kriegsrat in Paris: Rebellen brechen Flugverbot, Kampfflugzeug abgestürzt – Daniel Neun, Radio Utopie, 19.03.2011 – Zur Zeit beraten in der französischen Hauptstadt eine Reihe von Staats- und Regierungschefs, sowie Vertreter internationaler Organisationen über einen Angriff auf Libyen. Anwesend sind u.a. der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO), Ban Ki Moon, der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa (der sich immer noch allen Ernstes Hoffnung macht zum Präsidenten Ägyptens gewählt zu werden), sowie hochrangige Führungsmitglieder der Regierungen aus den Mitgliedstaaten des “Nordatlantikpaktes” (Nato) und der “Europäischen Union” (EU). Des Weiteren sind natürlich auch die USA vertreten, die Premierminister Großbritanniens und Kanadas sind ebenfalls angereist. Gerade Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy drängt seit Tagen auf einen schnellen Angriff auf Libyen …
  • Gipfeltreffen zu Libyen: Frankreich, Großbritannien und Kanada zu Kriegsoperation bereit – RIA Novosti, 19.03.2011 – Frankreich, Großbritannien und Kanada sind laut Reuters bereit, gleich nach dem Pariser Treffen als Erste Schläge gegen die Kräfte des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi zu führen.
  • Merkel bietet indirekte Hilfe für Libyen-Einsatz – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Deutschland will sich am Libyen-Einsatz nur indirekt beteiligen. So könnte die Bundeswehr die Nato in Afghanistan stärker entlasten. Außerdem sollen für den Libyen-Einsatz die US-Stützpunkte in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Libyen-Sondergipfel in Paris an. Ziel sei es, den Krieg des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen sein eigenes Volk zu beenden, sagte sie.
  • Verdeckter Einsatz: Britische Sondereinheiten bereits in Libyen – FOCUS, 19.03.2011 – Wie FOCUS aus Berliner Sicherheitskreise erfuhr, sollen getarnte Teams des Special Air Service (SAS) und des Special Boat Service (SBS), die im Zweiten Weltkrieg gegründet wurden, strategische Ziele wie Militärflughäfen, Luftabwehrstellungen und Kommunikationszentralen vermessen und für Bombenangriffe markiert haben.
  • Britische Einsatzkräfte auf libyschem Gebiet – Rote Fahne News, 19.03.2011 – Die britische Armee hat bereits Militär nach Libyen geschickt. Es sind getarnte Teams des Special Air Service (SAS) und des Special Boat Service (SBS), die im Zweiten Weltkrieg gegründet wurden, strategische Ziele wie Militärflughäfen, Luftabwehrstellungen und Kommunikationszentralen vermessen und für Bombenangriffe markiert haben. Die britischen Kommandos SAS und SBS, die auch für verdeckte Aktionen in Afghanistan und im Irak eingesetzt werden, sind für Operationen hinter feindlichen Linien ausgebildet.
  • Barak: Israel will not be part of Libya intervention – Trend News Agency, 19.03.2011 – Defense Minister of Israel Ehud Barak said Friday night that Israel supports an international intervention in Libya, and that he hopes such an intervention would topple Libyan leader Muammar Gaddafi within several weeks or months
  • Libya wants international observers, won’t attack Benghazi – Trend News Agency, 19.03.2011 – The Libyan government late Friday vowed that it would not use violence against opposition activists and rebels and asked for the international community to send observers to confirm its ceasefire, dpa reported.
  • Gaddafi says he and his people prepared to die – Pravda.ru, 19.03.2011 – Gaddafi’s troops entered Benghazi’s eastern quarters, having overrun the defense of the rebels. A missile attack has been conducted against the headquarters of the local defense committee
  • Gaddafi-Truppen greifen Bengasi an – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Trotz des gestern verkündeten Waffenstillstands haben Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi am Morgen das ostlibysche Bengasi angegriffen. Die Stadt sei mit Flugzeugen bombardiert worden, die Lage unübersichtlich, sagte ein Korrespondent des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira am Ort des Geschehens. Die Regimegegner, die die Stadt kontrollieren, hätten ein Kampfflugzeug abgeschossen. Von der Absturzstelle sei schwarzer Rauch aufgestiegen, sagte der Korrespondent.
  • Trotz Erklärung Gaddafis greifen Regierungstruppen Benghazi an – RIA Novosti, 19.03.2011 – Libysche Regierungstruppen sind laut dem TV-Sender Al-Jazeera in die westlichen Außenbezirke der Stadt Benghazi, der Hochburg der Gegner des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi, eingedrungen, nachdem die Stadt zuvor aus der Luft angegriffen wurde.
  • Libya forces enter Benghazi – News24.com, 19.03.2011 – Forces loyal to Libyan leader Muammar Gaddafi have entered the rebel-held city of Benghazi.
  • Libyen: Gaddafis Panzertechnik bereits auf Straßen von Benghazi – RIA Novosti, 19.03.2011 – Panzertechnik der libyschen Armee hat laut einem BBC-Korrespondenten die Straßen der Hochburg der bewaffneten Regierungsgegner Benghazi eingenommen.
  • Gaddafi troops kill 26 in Benghazi – Trend News Agency, 19.03.2011 – At least 26 of people have been killed and many others have been injured as forces loyal to Colonel Muammar Gaddafi intensify attacks on eastern Libyan city of Benghazi, Press TV reported.
  • Gaddafi: „Obama wird immer mein Sohn bleiben“ – euronews, 19.03.2011 – “Libyen gehört nicht euch. Libyen gehört uns”, hat Machthaber Muammar al-Gaddafi an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und den britischen Premierminister David Cameron geschrieben. In seinen offenen Briefen erklärt Gaddafi den Weltsicherheitsratsbeschluss zu einem Flugverbot über Libyen für “ungültig”. “Nach der UN-Charta ist der Sicherheitsrat nicht ermächtigt, sich in die inneren Angelegenheiten eines Landes einzumischen,” zitierte Regierungssprecher Ibrahim Mussa das Schreiben. “Das ist Unrecht. Es ist eine klare Aggression mit unkalkulierbaren Risiken für die Folgen für den Mittelmeerraum und Europa. Sie werden jeden Schritt in Richtung Eingriff in unsere inneren Angelegenheiten bereuen” Gaddafi schrieb einen weiteren Brief an US-Präsident Barack Obama, in dem er diesen seinen “Sohn” nannte. …
  • Gaddafi behauptet: Militäraktionen sind beendet – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Die libysche Führung um Staatschef Muammar al-Gaddafi hat erneut Berichte über Angriffe ihrer Truppen auf die Aufständischen-Hochburg Bengasi dementiert. Außenminister Mussa Kussa sagte in Tripolis: Die Regierungstruppen hielten sich an die Waffenruhe. Die Angriffe auf die «bewaffneten Banden im Osten des Landes» seien eingestellt worden. Damit habe Libyen die UN-Resolution erfüllt.
  • Malta airport „not open for Libya strikes“ – afrol News, 19.03.2011 – Malta, Libya’s closest European neighbour, denies its airport will be open for „any military strike against Libya“ by the coalition preparing to implement the no-fly zone. afrol News yesterday reported that ten nations already were ready to aid in an attack against the Ghaddafi regime, including Malta, which according to British military sources was among the main basis for British air operations against Libya. Martin Bugelli for the Maltese Office of the Prime Minister today strongly denied this information in a protest note to afrol News. „All references to Malta are incorrect as Malta is not hosting any military base, equipment or personnel for any military strike against Libya. These references are unfounded and have no basis of truth,“ Mr Bugelli stated. …
  • Libya shoots down revolutionaries‘ plane – Press TV, 19.03.2011 – Forces loyal to Libyan ruler Muammar Gaddafi have shot down a warplane belonging to revolutionary forces over the opposition-held eastern city of Benghazi.
  • Video: Fighter plane shot down over Benghazi – The Guardian, 19.03.2011 – Footage shows the rebels‘ only fighter jet being downed over the Libyan city of Benghazi on Saturday, and shelling in the town of Misurata, despite the announcement of a ceasefire …
  • Libysche Regierung setzt Flugverbot durch – Blog von Sepp Aigner, 19.03.2011 – Seit heute Morgen wiederholt AlJazeera immer wieder ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Kampfflugzeug über Bengasi in Flammen aufgeht, senkrecht zur Erde stürzt und explodiert. Allerdings hat sich im Lauf des Vormittags der begleitende Kommentar verändert.  …
[21.03.11 13:50]

Links & News vom 19.3.2011 / 2:

  • Libya Live Blog – March 19 – Al Jazeera, 19.03.2011.
  • French military jets over Libya – BBC News, 19.03.2011 – French military jets on reconnaissance missions have flown over „all Libyan territory“ on Saturday, French military sources say.
  • Während Gipfel noch tagt, fliegen französische Kampfjets schon über Libyen – RIA Novosti, 19.03.2011 – Französische Jagdflugzeuge Rafale überfliegen das libysche Territorium zwecks Aufklärung, melden französische Medien mit Verweis auf militärische Quellen.
  • Sarkozy: Militäraktion gegen Libyen begann – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Die Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Flugverbots über Libyen hat begonnen. Die ersten Kampfflugzeuge der Verbündeten befänden sich bereits über der umkämpften Aufständischen-Hochburg Bengasi, sagte Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy nach einem Sondergipfel in Paris. Sie würden jegliche Angriffe gegen die Bevölkerung unterbinden. Weitere französische Flugzeuge stünden bereit, um gegen Panzer zu intervenieren, die Zivilisten bedrohen, sagte Sarkozy.
  • Thomas Pany: Sarkozy verkündet den Beginn der Luftwaffeneinsätze in Libyen – Telepolis, 19.03.2011 – Mehrzweckkampfflugzeuge sollen schon seit Nachmittag im libyschen Luftraum unterwegs sein. „Schon jetzt verhindern unsere Flugzeuge, Luftangriffe auf die Stadt Bengasi“, erklärte Staatspräsident Sarkozy gegen 16 Uhr und verkündete damit den Beginn des Einsatzes von westlichen Kampffliegern in Libyen. „Die Zukunft Libyens gehört den Libyern“, fügte Sarkozy hinzu. Der französische Staatspräsident, der vor einigen Jahren noch Kernkraftwerke an Gaddafi verkaufen wollte und dem die Führungsrolle beim Einsatz der Kampfflugzeuge, die ihm Obama zugewiesen hat, jetzt sichtlich zusagt, forderte Gaddafi erneut auf, das „Schlimmste zu verhindern“, indem er sich ohne Verzögerung den Forderungen der Internationalen Gemeinschaft anpasse; die Tür zu diplomatischen Lösungen öffne sich wieder, wenn die Angriffe aufhören. Schon, während die Konferenz noch in Paris tagte, waren Mehrzweckkampfflugzeuge des Typs Rafale über libyschem Staatsgebiet unterwegs, angeblich für Aufklärungsflüge; auch italienische, britische und kanadische Flugzeuge sollen schon im libyschen Luftraum sein.
  • Sarkozy: Erklärung vor der Presse zu Libyen – Video – youtube.com, 19.03.2011 – Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erklärt nach dem Libyen-Gipfel in Paris Libyen den Beginn des Krieges.
  • French air force in action over Libya at start of broad anti-Qaddafi operation – DEBKAFile, 19.03.2011 – debkafile’s special sources report that French warplanes went into attack formation over Libya Saturday afternoon, March 19, without waiting for the 22 world powers meeting in Paris to finish talking about military action against Libya’s Muammar Qaddafi. It was agreed that France, Britain, Norway, Qatar and Canada would take part in the offensive with 31 targets planned for first stage, 2 military airfields and Qaddafi’s palace in the second and Libyan forces in the third. Operations will expand in the next 24 hours.
  • Libyen: Angriff der Allierten beginnt – Islam-Blogger, 19.03.2011 – Nach der Sitzung der Allierten Streitkräfte hat sich der französische Präsident Nicolas Sarkozy vor die Presse gestellt und erklärt, dass der Angriff gegen Libyen begonnen hat. Nicolas Sarkozy sagte unter anderem, dass die Operation begonnen habe und warnte ein letztes Mal den libyischen Diktator Muammar al Gaddafi. Man habe sich in der Sitzung dazu entschlossen sämtliche Vorkehrungen – auch militärische – zu treffen. Die französischen Flugzeuge warteten ab diesem Moment auf einen Einsatzbefehl. Sarkozy erklärte, dass Gaddafi immer noch verhindern könne, dass es einen Angriff der Allierten Kräfte gebe, wenn er der Gewalt gegen sein eigenes Volk abschwört. Sarkozy sicherte zu, dass man sich in den Volkswillen der Libyer nicht einmischen werde. Das libysche Volk müsse selbst entscheiden, …
  • Militäraktion gegen Gaddafi begonnen – RIA Novosti, 19.03.2011 – Kampfflugzeuge einer internationalen Streitmacht haben begonnen, über Libyen ein Flugverbot durchzusetzen. Die ersten Jets überfliegen seit Samstag auch die umkämpfte Aufständischen-Hochburg Bengasi.
  • Frankreich hat Krieg gegen Libyen begonnen – Mein Parteibuch (Zweitblog), 19.03.2011 – Wie der nahe dem US-Luftwaffenstützpunkt in der US-hörigen Golfdiktatur Katar ansässige Terroristensender Al Jazeera mitteilte, hat Frankreich den Krieg gegen Libyen soeben begonnen. Französische Kampfflugzeuge sind in feindlicher Absicht nach Libyen eingedrungen und haben dort auf Fahrzeuge geschossen, die sie für der Regierung zugehörig hielten. Die frühere Kolonialmacht im südlichen Libyen hat offenbar die bitteren Lektionen vergessen, die dazu geführt haben, dass Frankreich seine Kolonien in Nordafrika aufgeben musste. Der französische CIA-Agent Nicolas Sarkozy hatte zuvor seine „totale Entschlossenheit“ zum Angriffskrieg gegen Libyen öffentlich bekundet und will beim Krieg gegen Libyen den libyschen Revolutionsführer Muamar Gaddafi offenbar unbedingt ermorden, um zu verhindern, dass …
  • Erster Luftangriff in Libyen auf Gaddafis Truppen – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Frankreich hat einen ersten Luftangriff auf Libyen geflogen. Die französische Luftwaffe habe ein Fahrzeug aus der Luft beschossen und komplett zerstört, teilte der Generalstab der Armee in Paris mit. Es habe sich eindeutig um ein Fahrzeug der regierungstreuen Einheiten von Machthaber Muammar al-Gaddafi gehandelt, hieß es. Damit hat die französische Armee erstmals von der UN-Resolution 1973 Gebrauch gemacht, die den Einsatz aller nötigen Mittel erlaubt, um das libysche Volk zu schützen.
  • Al-Dschasira: Französische Jets bombardieren Panzer – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Bei Luftangriffen französischer Kampfjets auf Ziele in Libyen sind am Samstag nach arabischen Medienberichten auch vier Panzer der libyschen Regierungstruppen getroffen worden. Die Panzer seien am Rande der Aufständischen-Hochburg Bengasi im Osten des Landes bombardiert worden, berichtete der arabischen Fernsehsender Al-Dschasira. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi hatten Bengasi zuvor mit Panzern, Artillerie und Bodentruppen angegriffen.
  • France invades Libya – Press TV, 19.03.2011 – French warplanes have reportedly launched an all-out attack on the Libyan territories as violence continues to haunt the North African country.
  • French warplanes destroy four Libyan tanks – Trend News Agency, 19.03.2011 – French warplanes have destroyed four Libyan tanks in air strikes near the city of Benghazi, a rebel stronghold, Al Jazeera reported.
  • Liveticker zu Libyen: Jets treffen Gaddafis Panzer – STERN.DE, 19.03.2011 – Die Militäraktion gegen Libyen läuft – vorerst ohne die Nato. Französische Jets haben am Abend erstmals geschossen. Die Ereignisse im Liveticker. Bei den französischen Luftangriffen werden auch vier Panzer der libyschen Regierungstruppen getroffen. …
  • Erste Luftangriffe auf Libyen – Gefechte in Bengasi – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Der internationale Militäreinsatz gegen Libyen hat begonnen. Französische Kampfflugzeuge beschossen ein Fahrzeug der libyschen Armee, wie der Generalstab in Paris mitteilte. Laut Al- Dschasira trafen die Maschinen auch vier Panzer der Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi bei Bengasi, einer Hochburg der Aufständischen. Dort versuchten Gaddafis Truppen heute weiter, die Rebellen bei heftigen Gefechten zurückzudrängen. Über Opfer ist noch nichts bekannt.
  • Obama gibt grünes Licht für begrenzte Militäroperation – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – US-Präsident Barack Obama hat den Einsatzbefehl an die US-Streitkräfte für eine «begrenzte Militäroperation in Libyen» gegeben. «Diese Aktion hat jetzt begonnen», sagte Obama bei seinem Besuch in Brasilien. Die USA werden keine Truppen am Boden einsetzen. Aber die USA könnten nicht zusehen, wie «Männer und Frauen in Libyen Brutalität und Tod durch die Hand ihrer eigenen Regierung» ausgeliefert seien. Die USA und Großbritannien starteten von Kriegsschiffen und U-Booten aus Raketenangriffe auf militärische Ziele in Libyen. 110 Raketen wurden abgefeuert.
  • Britische Kampfflugzeuge über Libyen – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Nach französischen Flugzeugen haben am Abend auch Kampfjets der britischen Luftwaffe in die Militäraktion in Libyen eingegriffen. Das bestätigte Großbritanniens Premierminister David Cameron. Die Militäraktion sei «notwendig, legal und richtig», sagte der Regierungschef.
  • Operation Odyssey Dawn: Alliierte starten massive Luftschläge gegen Gaddafi-Regime – SPIEGEL ONLINE, 19.03.2011 – Mehr als 100 Marschflugkörper, Kampfjets, elektronische Kriegsführung: Am Samstagabend haben amerikanische, britische und französische Einheiten in Libyen Stellungen und wichtige Logistik von Gaddafi-Truppen angegriffen. Die Rebellen jubeln über den Start der „Operation Odyssey Dawn“.
  • USA und Großbritannien starten Raketenangriffe gegen Gaddafi – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Die USA und Großbritannien haben von Kriegsschiffen und U-Booten aus Raketenangriffe auf militärische Ziele in Libyen gestartet. Laut US-Verteidigungsministerium wurden am Nachmittag 110 Raketen abgefeuert. Rund 20 militärische Anlagen des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi seien ins Visier genommen worden. Erstens sollten damit weitere Angriffe auf Zivilisten und Oppositionsgruppen vor allem in und um Bengasi verhindert werden. Und zweitens sei beabsichtigt, die Fähigkeit des Regimes einzuschränken, sich gegen die Einrichtung einer Flugverbotszone zur Wehr zu setzen.
  • UK missiles fired at Libyan targets – The Independent, 19.03.2011 – A British submarine fired Tomahawk cruise missiles on Libyan air defence targets as Prime Minister sent UK armed forces into action against dictator Muammar Gaddafi.
  • Breaking News: Libyan Hospitals Attacked/ 3 French Jets Downed – GlobalResearch.ca, 19.03.2011 – Libyan civilians have already been attacked by the U.S. and its coalition allies.
  • Military push against Gaddafi in full swing – RT, 19.03.2011 – A multi-national force has launched a series of strikes against colonel Gaddafi’s forces in Libya.
  • USA und England bombardieren Tripolis und Bengasi – Mein Parteibuch (Zweitblog), 19.03.2011 – Die USA und England haben soeben nach eigenen Angaben von 25 Kriegsschiffen aus, darunter drei U-Booten, sage und schreibe 110 Tomahawk-Raketen auf Libyen abgefeuert. Der Großteil der Raketen schlug in Tripolis ein, einige wenige in Bengasi und Umgebung. Das Kriegsministerium berichtete nach dem Angriff, die USA hätten insbesondere mutmaßliche Flugabwehrstellungen sowie „Kommunikationsknotenpunkte“ bombardiert. Die libysche Regierung hingegen teilte in einer Pressekonferenz mit, die USA hätten mit dem Angriff zahlreiche Zivilisten ermordet. Am heutigen Tag hatten zahlreiche Libyer große Solidaritätsdemonstrationen für Revolutionsführer Muamar Gaddafi abgehalten, die den Plänen der NATO zur Rekolonialisierung Libyens im Wege stehen und nun offenbar gezielt bombardiert wurden. …
  • Kläffende Köter beissen doch – Blog von Sepp Aigner, 19.03.2011 – Die räudige Meute fällt gerade über Libyen her, allen voran der giftige Köter in Paris. US.Cruise Missiles sind unterwegs. Nach einer libyschen Meldung hat eines bereits in Tripolis Verluste unter der Zivilbevölkerung angerichtet. In den nächsten Tagen werden diejenigen, die auf die Kriegspropaganda hereingefallen sind, vom Fernsehessel aus  besichtigen können, was Schutz der Zivilbevölkerung und Verteidigung der Menschenrechte per Krieg wirklich bedeutet. Für die ständig wiederholte Behauptung, die libyschen Regierungstruppen hätten absichtlich auf die Zivilbevölkerung geschossen oder sie gar bombardiert, ist kein einziger Beweis erbracht worden. Es gibt wahrscheinlich auch keinen, weil die libysche Regierung verrückt sein müsste, wenn sie das tun würde. …
  • Ausländische Flugzeuge bombardieren Zivilobjekte in Libyen – TV – RIA Novosti, 19.03.2011 – Ausländische Kampfflugzeuge bombardieren Zivilobjekte in Tripolis.
  • Jets pound civilian targets in Tripoli – Press TV, 19.03.2011 – Foreign fighter jets have bombarded civilian targets in Libya as world powers agreed to use military force in the crisis-hit North African country.
  • NATO-Bomben treffen Krankenhaus – Hunderte zivile Opfer – Redglobe.de, 19.03.2011 – …Bei den Angriffen gab es auch zivile Opfer, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP belegen, die unter anderem vom kubanischen Internetportal Cubadebate veröffentlicht wurden. Das libysche Staatsfernsehen berichtete, auch ein Krankenhaus sei von den Bomben getroffen worden. Insgesamt seien Hunderte Menschen verletzt worden, sagte der libysche Parlamentspräsident Mohamed Alzawi.
  • Angriffskrieg gegen Libyen beginnt: Ticker – Daniel Neun, Radio Utopie, 19.03.2011 – Die Militärs der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreiches, Kanada, Italien und Frankreich haben auf Befehl ihrer Regierungen schwere Luftangriffe gegen Libyen unternommen. Dabei schossen allein die Militärs der USA und Großbritanniens nach Angaben eines ranghohen US-Militärs einhundertzehn Tomahawk-Marschflugkörper auf lybisches Territorium. Offizielles Ziel der Angriffe soll der Schutz der Zivilbevölkerung vor Übergriffen der Streitkräfte des libyschen Diktators Muammar el Gaddafi sein. 22.30 Uhr Nach Live-Berichten auf Al Jazeera haben Reporter in Tripolis und Benghazi noch keinen Einschlag von Raketen, Bomben oder Marschflugkörpern wahrgenommen. …
  • Regime: Libyen Opfer einer «barbarischen Aggression» – n-tv.de / dpa, 19.03.2011 – Das Regime in Libyen sieht sich als Opfer einer «barbarischen Aggression». «Einige westliche Länder führten Raketenangriffe gegen mehrere Stellen in Tripolis und Misurata durch», sagte der Generalsekretär des libyschen Volkskongresses, Mohammed al-Sawi in Tripolis. Die Raketenangriffe hätten «einigen wirklichen Schaden an Zivilisten und Gebäuden» verursacht. Konkrete Opferzahlen nannte er nicht. Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten kurz zuvor mit Militärschlägen gegen Luftabwehrstellungen und Panzer der Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi begonnen.
  • Ghadhafi ruft sein Volk zur Selbstverteidigung auf – Tagblatt.ch, 19.03.2011 – Der libysche Machthaber Muammar al-Ghadhafi hat sich nach den ersten Angriffen der internationalen Koalitionstruppen mit einer kurzen Botschaft am Staatsfernsehen gemeldet. Er forderte sein Landsleute auf, sich gegen die «Kreuzritter» mit allen Mitteln zu verteidigen.
  • Human shields protect Gaddafi – News24.com, 19.03.2011 – Thousands of Libyans have packed into Muammar Gaddafi’s heavily fortified Tripoli compound to form a human shield against possible air strikes by allied forces.
  • Afrikanische Union verurteilt Angriff auf Libyen – Blog von Sepp Aigner, 19.03.2011 – Die Afrikanische Union hat die Militärintervention gegen Libyen verurteilt. Im Namen des Komitees der Staatenorganisation erklärte der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz, die Lage in Libyen erfordere dringende Maßnahmen für eine afrikanische Lösung der schweren Krise. »Diese Lösung muss unserem Respekt für die Einheit und territoriale Integrität Libyen sowie der Ablehnung jeder ausländischen Militärintervention, gleich welcher Art, entsprechen«, so der Staatschef. Die Afrikaner waren dem Pariser Gipfeltreffen der Aggressoren ferngeblieben, obwohl sie eingeladen waren.
  • Venezuela und Bolivien kritisieren Angriff auf Libyen – amerika21.de, 19.03.2011 – Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat den Angriff auf Libyen erneut verurteilt. Die „Intervention der Warlords USA, Frankreich und Großbritannien sowie ihrer Alliierten“ sei unverantwortlich, sagte der Staatschef nach Angaben des lateinamerikanischen Nachrichtensenders Telesur. „Die Intervention in Libyen hat begonnen“, zitiert der Sender Chávez. Dies sei bedauerlich, weil es „mehr Tote und mehr Krieg bedeutet“. Hinter dem Angriff stünden die USA und ihre europäischen Alliierten, sagte er am Rande eines politischen Auftritts in der Hauptstadt Caracas.
  • Südamerika verurteilt Angriff auf Libyen – amerika21.de, 19.03.2011 – Ecuadors Vizeaußenminister verweist auf weitgehende Ablehnung einer Intervention. Regierungsgegner ziehen Parallelen zu Lateinamerika. Mehrere Regierungen Südamerikas haben besorgt über den Angriff der französischen Luftwaffe auf Libyen reagiert. Die Staatenbündnisse ALBA und UNASUR hatten in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt auf eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem arabischen Staat gedrängt.
  • George Friedman: The Libyan War of 2011 – STRATFOR, 19.3.2011 – The Libyan war has now begun. It pits a coalition of European powers plus the United States, a handful of Arab states and rebels in Libya against the Libyan government. The long-term goal, unspoken but well understood, is regime change – displacing the government of Libyan leader Moammar Gadhafi and replacing it with a new regime built around the rebels. The mission is clearer than the strategy, and that strategy can’t be figured out from the first moves. …
[22.03.11 12:02]

Eine lesenswerte Analyse zum Libyen-Krieg und möglichen Folgen liefert die Website STRATFOR am ersten Tag der Militärintervention von USA, UK, Frankreich und Hilfstruppen:

The Libyan War of 2011

George Friedman, STRATFOR, 19.3.2011.

The Libyan war has now begun. It pits a coalition of European powers plus the United States, a handful of Arab states and rebels in Libya against the Libyan government. The long-term goal, unspoken but well understood, is regime change – displacing the government of Libyan leader Moammar Gadhafi and replacing it with a new regime built around the rebels. The mission is clearer than the strategy, and that strategy can’t be figured out from the first moves. The strategy might be the imposition of a no-fly zone and attacks against Libya’s command-and-control centers, or these two plus direct ground attacks on Gadhafi’s forces. These could also be combined with an invasion and occupation of Libya. The question, therefore, is not the mission but the strategy to be pursued. How far is the coalition, or at least some of its members, prepared to go to effect regime change and manage the consequences following regime change? How many resources are they prepared to provide and how long are they prepared to fight? It should be remembered that in Iraq and Afghanistan the occupation became the heart of the war, and regime change was merely the opening act. It is possible that the coalition partners haven’t decided on the strategy yet, or may not be in agreement. Let’s therefore consider the first phases of the war, regardless of how far they are prepared to go in pursuit of the mission.

Like previous wars since 1991, this war began with a very public buildup in which the coalition partners negotiated the basic framework, sought international support and authorization from multinational organizations, and mobilized forces. This was done quite publicly because the cost of secrecy (time and possible failure) was not worth what was to be gained: surprise. Surprise matters when the enemy can mobilize resistance. Gadhafi was trapped and has limited military capabilities, so secrecy was unnecessary.

While all this was going on and before final decisions were made, special operations forces were inserted in Libya on two missions. First, to make contact with insurgent forces to prepare them for coming events, create channels of communications and logistics, and create a post-war political framework. The second purpose was to identify targets for attack and conduct reconnaissance of those targets that provided as up-to-date information as possible. This, combined with air and space reconnaissance, served as the foundations of the war. We know British Special Air Service operators were in Libya and suspect other countries’ special operations forces and intelligence services were also operating there.

War commences with two sets of attacks. The first attacks are decapitation attacks designed to destroy or isolate the national command structure. These may also include strikes designed to kill leaders such as Gadhafi and his sons or other senior leaders. These attacks depend on specific intelligence on facilities, including communications, planning and so on along with detailed information on the location of the leadership. … At the same time, aircraft are orbiting out of range of air defenses awaiting information on more mobile targets and if such is forthcoming, they come into range and fire appropriate munitions at the target. The type of aircraft used depends on the robustness of the air defenses, the time available prior to attack and the munitions needed. They can range from conventional fighters or stealth strategic aircraft like the U.S. B-2 bomber … Special operations forces might be on the ground painting the target for laser-guided munitions, which are highly accurate but require illumination.

At the same time these attacks are under way, attacks on airfields, fuel storage depots and the like are being targeted to ground the Libyan air force. Air or cruise missile attacks are also being carried out on radars of large and immobile surface-to-air (SAM) missile sites. Simultaneously, “wild weasel” aircraft — aircraft configured for the suppression of enemy air defenses — will be on patrol for more mobile SAM systems to locate and destroy. This becomes a critical part of the conflict. Being mobile, detecting these weapons systems on the ground is complex. They engage when they want to, depending on visual perception of opportunities. Therefore the total elimination of anti-missile systems is in part up to the Libyans. Between mobile systems and man-portable air-defense missiles, the threat to allied aircraft can persist for quite a while even if Gadhafi’s forces might have difficulty shooting anything down.

This is the part that the United States in particular and the West in general is extremely good at. But it is the beginning of the war. Gadhafi’s primary capabilities are conventional armor and particularly artillery. Destroying his air force and isolating his forces will not by itself win the war. The war is on the ground. The question is the motivation of his troops: If they perceive that surrender is unacceptable or personally catastrophic, they may continue to fight. At that point the coalition must decide if it intends to engage and destroy Gadhafi’s ground forces from the air. This can be done, but it is never a foregone conclusion that it will work. Moreover, this is the phase at which civilian casualties begin to mount. It is a paradox of warfare instigated to end human suffering that the means of achieving this can sometimes impose substantial human suffering themselves. This is not merely a theoretical statement. It is at this point that supporters of the war who want to end suffering may turn on the political leaders for not ending suffering without cost. It should be remembered that Saddam Hussein was loathed universally, but those who loathed him were frequently not willing to impose the price of overthrowing him. The Europeans in particular are sensitive to this issue.

The question then becomes the extent to which this remains an air operation, as Kosovo was, or becomes a ground operation. Kosovo is the ideal, but Gadhafi is not Slobodan Milosevic and he may not feel he has anywhere to go if he surrenders. For him the fight may be existential, whereas for Milosevic it was not. He and his followers may resist. This is the great unknown. The choice here is to maintain air operations for an extended period of time without clear results, or invade. This raises the question of whose troops would invade. Egypt appears ready but there is long animosity between the two countries, and its actions might not be viewed as liberation. The Europeans could do so. It is difficult to imagine Obama adopting a third war in the Muslim world as his own. This is where the coalition is really tested.

If there is an invasion, it is likely to succeed. The question then becomes whether Gadhafi’s forces move into opposition and insurgency. This again depends on morale but also on behavior. The Americans forced an insurgency in Iraq by putting the Baathists into an untenable position. In Afghanistan the Taliban gave up formal power without having been decisively defeated. They regrouped, reformed and returned. It is not known to us what Gadhafi can do or not do. It is clear that it is the major unknown. …

Therefore the successes of the coming day will tell us nothing. Even if Gadhafi surrenders or is killed, even if no invasion is necessary save a small occupation force to aid the insurgents, the possibility of an insurgency is there. We will not know if there will be an insurgency until after it begins. Therefore, the only thing that would be surprising about this phase of the operation is if it failed. … The strategic sequence is the routine buildup to war since 1991, this time with a heavier European component. The early days will go extremely well but will not define whether or not the war is successful. The test will come if a war designed to stop human suffering begins to inflict human suffering. That is when the difficult political decisions have to be made and when we will find out whether the strategy, the mission and the political will fully match up.

[Hervorhebungen von mir]

[23.03.11 08:55]

Links & News vom 20.3.2011 / 1:

  • Intervention: Übermut der Übermacht – Der Freitag, 20.03.2011 – Gerade erst tasten sich arabische Gesellschaften zu mehr Selbstbestimmung voran, da kommt es mit den Luftangriffen auf Libyen zu einem Kraftakt der Fremdbestimmung. Es gibt wenig, wofür sich Nicolas Sarkozy zu schade ist, wenn er als Gönner der Völker Nordafrikas aufzutreten wünscht. „Koalition der Willigen“ tauft er jene Militärmacht, der so viel daran liegt, Kombattant in einem Bürgerkrieg zu sein, die Souveränität Libyens zu kappen und mehr als einen Luftkrieg zu riskieren. …
  • Libyen: Wer A sagt… – Der Freitag, 20.03.2011 – Frankreich übernimmt die Führung eines Angriffs auf Libyen, dessen Fortgang ungewiss ist: Werden am Ende doch Bodentruppen gebraucht, um Gaddafis Macht zu brechen? Der Nebel lichtet sich. …
  • Konflikt in Libyen verschärft sich – Mein Parteibuch (Zweitblog), 20.03.2011 – Gestern hatten Staatsterroristen der USA sich dazu bekannt, 112 Raketen auf Libyen abgeschossen zu haben. Nun haben US-Staatsterroristen außerdem mitgeteilt, dass auch diverse US-amerikanische sowie britische Kampfflugzeuge Libyen bombardiert haben. Allein drei B2-Stealth-Bomber sollen 40 Bomben auf Libyen abgeworfen haben. Die Anzahl der Opfer des US-geführten Terrors gegen Libyen hat sich auf mindestens 64 erhöht. Da zumindest einige der US-Terrorbomber trotz der bisher fehlenden Erlaubnis des italienischen Parlamentes von Italien aus gestartet zu sein scheinen, befindet sich nun wohl neben Frankreich, den USA und England auch Italien mit Libyen im Kriegszustand. Durch die Terrorangriffe der NATO-Staaten auf Libyen hat sich der bewaffnete Konflikt unterdessen auch sonst dramatisch ver …
  • Für alle, die sterben müssen in dieser Nacht… – trueten.de, 20.03.2011 – Es werden einige sein, in dieser und den folgenden Nächten. In den Wüsten Libyens, in seinen Städten. Ihr krepiert nicht für den letzten Ruhm von Gaddafi. Ihr fallt noch weniger für eine vorgespiegelte Freiheit von Betrügern und Betrogenen in Bengasi. Ihr werdet geopfert, um einem leeren aufgeblasenen Balg eine Frist zu sichern, in der er sich für den Über-Gaddafi halten kann. In aller Eitelkeit und vergessend der Todesnot des Kameraden von gestern. Wirklicher Inhaber der Gewalt über Leben und Tod: Sarkozy. Jedem, der tagsüber Nachrichten sah, wird aufgefallen sein, dass da ein kleines Männlein unbedingt den Napoleon spielen musste. Staatsgäste waren zusammengetrieben worden, wurden abgeknutscht und vor vollendete Tatsachen gestellt. Beratung? Null. Staffage?  …
  • Imperialistische Aggression gegen Libyen – Rote Fahne News, 20.03.2011 – Am 17. März gab der UNO-Sicherheitsrat mit 10 Stimmen das grüne Licht für ein militärisches Eingreifen in Libyen. Fünf Länder, darunter Deutschland, Russland und China, enthielten sich der Stimme. Eineinhalb Tage später donnerten die ersten französischen Kampfjets über das Land. Seit gestern bombardieren amerikanische Kriegsschiffe, unterstützt von britischen und französischen Kampfjets mit Raketen und Bomben libysche Stellungen. Von allen Nato-Stützpunkten auf Zypern, Griechenland und Sizilien starten die Kampfbomber. Ein Sprecher des US-Militärs erklärte heute, dass das Bombardement zwei Ziele verfolge, nämlich die völlige Ausschaltung der Lufthoheit Libyens und dessen militärische Schwächung. Was vor der Weltöffentlichkeit als „Durchsetzung eines Flugverbots“ bezeichnet wird, gehört im militärischen 1 x 1 zu der ersten Phase einer unmittelbaren Invasionsvorbereitung …
  • Libyen: Haben westliche Streitkräfte Zivilisten ermordet? – Islam-Blogger, 20.03.2011 – In Libyen sollen nach den Angaben der staatlichen Nachrichtenagenturen und Fernsehsender in der Nähe der Hauptstadt Tripolis Zivilisten durch das Bombardement von westlichen Kampfjets getötet und verletzt worden sein. Das staatliche Fernsehen gab an, dass neben Zivilisten auch mehrere Tanklaster in Misrata bombardiert wurden. Die libyische Armeeführung erklärte, dass die “Kreuzfahrer-Armee in der Nähe der Hauptstadt ein Krankenhaus bombardiert.” haben soll. Der Angriff wurde bisher von den allierten Streitkräften nicht bestätigt. Unterdessen wurde auch bekannt, dass der “menschliche Schutzschild” um den Wohnort von Gaddafi bei “Bab el Aziziyya” um mehrere Tausend Menschen angewachsen ist. Vor Ort soll es Warnschüsse in die Luft gegeben haben. Libyen: Haben westliche Streitkräfte Zivilist …
  • Eine weitere NATO-Intervention? Libyen: ist das die Neuauflage des Kosovo? – antikrieg.com, 20.03.2011 – Weniger als ein Dutzend Jahre, nachdem die NATO Jugoslawien in Trümmer bombardiert und die Provinz Kosovo von Serbien abgespalten hat, gibt es Anzeichen, dass die Militärallianz sich für einen weiteren siegreichen kleinen „humanitären Krieg“ bereit macht, dieses Mal gegen Libyen. Die Unterschiede sind natürlich groß. Aber nehmen wir einige der beunruhigenden Ähnlichkeiten unter die Lupe.
  • Zehn Gründe gegen eine Intervention des Westens in Libyen – LZ Aktuell, 20.03.2011 – Auch das britische Friedensbündnis STOP the War Coalition hat das inzwischen gestar­tete militärische Eingreifen des Westens in Libyen abgelehnt. Die politische Kampagne, mit der ein militärisches Eingreifen in Libyen gerechtfertigt wer­den soll – angeblich aus humanitären, in Wirklichkeit aber aus geopolitischen Gründen – gewinnt unter den NATO-Mächten an Zustimmung. Jetzt hat auch die Arabische Liga – die größtenteils aus aufgeschreckten Despoten besteht, die Einrichtung einer Flugverbotszo­ne gefordert, um dem US-Militär ein direktes Eingreifen in der Region zu ermöglichen. Das wäre der Beginn einer Rutschpartie auf einem sehr schlüpfrigen Abhang. Hier sind zehn Gründe, die gegen die Verlockung zu einer Intervention in Libyen sprechen: 1. Eine Intervention würde die Souveräni­tät Libyens verletzen. Das ist nicht nur ein juristisches Problem, obwohl es wichtig ist, auf der Einhaltung des Völ­kerrechtes zu bestehen, damit die großen Mächten der Welt nicht glau­ben, sie hätten grünes Licht und könn­ten Amok laufen. Sobald sich die NATO einmischt, wird das libysche Volk die Kontrolle über sein eigenes Land und seine Zukunft verlieren. 2. Eine Intervention würde den Bürgerkrieg nur verlängern und nicht etwa beenden. Eine Flugverbotszone wird nicht zur Beendigung des Konfliktes, sondern nur zu mehr Blutvergießen führen. 3. Eine Intervention würde zu einer Eskalation führen. Weil die beabsichtigten Maß­nahmen den Bürgerkrieg nicht beenden können, käme es zu einem umfassenden Einsatz ausländischer Truppen in Libyen, der – wie im Irak – auf anhaltenden Wi­derstand stieße. Daraus könnte sich eine jahrzehntelange Auseinandersetzung ent­wickeln.
  • Militärintervention ist keine Lösung für die Menschen in Libyen! – trueten.de, 20.03.2011 – Protest gegen den Krieg vor dem weissen Haus Foto: „The World can’t wait“ Französische, britische und US-amerikanische Truppen haben den Krieg gegen Libyen begonnen. Pünktlich am 8. Jahrestag des „Shock and Awe“ Krieges gegen den Irak wurden von einem US-Kriegsschiff 112 Raketen auf Libyen abgefeuert. Zuvor hatten französische Kampfflieger Angriffe auf Panzer der libyschen Armee in der Nähev von Bengasi geflogen. Bei den Angriffen gab es offenbar auch hunderte zivile Opfer, wie Fotos der Nachrichtenagentur AP belegen. Gegen den Krieg gab es in zahlreichen nordamerikanischen Städten Proteste, wie in Chicago. Einige Stimmen aus der U.S. Friedensbewegung: …
  • OIC gibt Erklärung zu Libyen ab – Islam-Blogger, 20.03.2011 – Die Organisation der Islamischen Konferenz OIC hat ihr Schweigen in Bezug auf Libyen gebrochen. In einer Dringlichkeitssitzung in der Saudi-Arabischen Stadt Jeddah wurde ein gemeinsamer Aufruf verabschiedet. Im Aufruf kritisierte die OIC den Einsatz von Militärflugzeugen, Mörsern und schweren Waffen gegen Zivilisten und forderte die libyischen Behörden auf, unverzüglich die militärischen Operationen gegen Zivilisten einzustellen. Die OIC bekräftigte zudem das es sich für die Souveränität und territoriale Integrität in Libyen einsetze. Man solle sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen. Die OIC erklärte erneut, dass man gegen eine militärische Intervention in Libyen sei. Trotzdem befürwortete die OIC die Resolution 1973 der Vereinten Nationen welche eine Flugverbots …
  • OIC meeting in Riyadh welcomes Libya resolution – Trend News Agency, 20.03.2011 – The Organisation of the Islamic Conference (OIC) on Saturday welcomes the United Nations resolution ordering a no-fly zone over Libya, dpa reported.
  • Chris Hughes: Egyptian special forces secretly storm Libya – Daily Mirror, 3.3.2011 – CRACK special forces troops have been secretly pouring into Libya to back the rebellion against Colonel Gaddafi. The elite troops moved in as the defiant tyrant vowed to “fight to the last man and woman” – and warned that “thousands will die” if the West intervenes. But the Mirror can reveal his Tripoli stronghold is now under threat from a growing army of special forces preparing to quell civil war. Intelligence sources have told us that post-Mubarak Egyptian troops have been allowed into Libya by Tunisian soldiers – showing increasing Arab-backing for the anti-Gaddafi revolt. The move came as a ferocious battle raged yesterday for control of the key oil port town of Brega after loyalists launched their first counter-offensive in the eastern desert in an attempt to reclaim “Free Libya”. …
  • Libyen: Generalsekretär der Arabischen Liga kritisiert Vorgehen der Koalition – RIA Novosti, 20.03.2011 – Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat die Raketenschläge und Luftangriffe der westlichen Koalition gegen Objekte in Libyen kritisiert und betont, dass diese über den Rahmen des gesetzten Ziels hinausgehen.
  • LIBYA: Arab League head criticizes airstrikes as Western forces impose no-fly zone – Babylon & Beyond, LA Times, 20.03.2011 – A coordinated attack by Western forces targeting Libyan air capabilities and armor appears to have succeeded in damaging Libyan military installations and armor, but Arab support for the no-fly zone may be waning. Arab League head Amr Moussa told reporters Sunday that the Arab league thought the use of force was excessive following an overnight bombing campaign that Libya claims killed at least 48 people. „What we want is civilians‘ protection, not shelling more civilians,“ he was quoted saying by the Associated Press. The Los Angeles Times‘ Borzou Daragahi reported on Saturday night’s bombing campaign from a rooftop in Tripoli (audio link) where heavy anti-aircraft fire could be heard from Kadafi’s forces on the ground. …
  • AL slams Western invasion of Libya – Press TV, 20.03.2011 – The Arab League has strongly criticized the West’s military air strikes on Libya, since they resulted in civilian casualties almost immediately after invasion.
  • AU panel says opposed to foreign military intervention in Libya: media report – Xinhuanet.com, 20.3.2011 – The high-level African Union panel on the Libya crisis has said it opposes any foreign military intervention in Libya, media report said on Saturday. AFP quoted Mauritanian President Ould Abdel Aziz as saying that the panel rejects any kind of foreign military intervention in Libya. The Mauritanian president said that the situation in the north African country demands urgent action so an African solution can be found to the very serious crisis. Aziz also said the solution to the Libya crisis must take into account „Our desire that Libya’s unity and territorial integrity be respected as well as the rejection of any kind of foreign military intervention .“ The AU panel on the Libya crisis, which was formed a week ago, comprises Mauritanian President Ould Abdel Aziz, South African President Jacob Zuma, Ugandan President Yoweri Museveni, President of the Republic of Congo Denis Sassou Nguesso and Malian President Amadou Toumani Toure. AU said the ad hoc committee was set up to engage with all parties in Libya, facilitate in an inclusive dialogue among them, and engage AU parties for the speedy resolution of the crisis in Libya. AU has rejected foreign military intervention in Libya. …
  • African Union demands ‚immediate‘ halt to Libya attacks – Google News / AFP, 20.03.2011 – After a more than four-hour meeting in the Mauritanian capital, the body also asked Libyan authorities to ensure „humanitarian aid to those in need,“ as well as the „protection of foreigners, including African expatriates living in Libya.“ It underscored the need for „necessary political reforms to eliminate the causes of the present crisis“ but at the same time called for „restraint“ from the international community to avoid „serious humanitarian consequences.“
  • Afrikanische Union fordert Einstellung der Militäroperation in Libyen – RIA Novosti, 20.03.2011 – Das Komitee zu Libyen der Afrikanischen Union hat aufgerufen, „Militäraktionen in diesem Land unverzüglich einzustellen“, teilt AFP am Sonntag mit.
  • Indien über Aktion der Koalition in Libyen besorgt – Aufruf zum Dialog – RIA Novosti, 20.03.2011 – Indiens Außenministerium hat am Sonntag seine Besorgnis über das Blutvergießen in Libyen geäußert und sein Bedauern über die Luftschläge der Koalition gegen dieses Land zum Ausdruck gebracht.
  • China: Libyen braucht rasche Stabilität – n-tv.de, 20.03.2011 – China äußert Bedauern über den Militäreinsatz gegen Libyen. Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit. Das Land sollte so schnell wie möglich seine Stabilität wieder erlangen. …
  • Peking bedauert Militäraktion der Koalition in Libyen – RIA Novosti, 20.03.2011 – Peking äußert sein Bedauern über die Militäroperation, die eine Koalition der westlichen Staaten mit den USA an der Spitze am Sonnabend in Libyen begonnen hat. Das gab die offizielle Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Jiang Yu, am Sonntagmorgen bekannt.
  • China expresses regret over military strike against Libya – Trend News Agency, 20.03.2011 – China’s Foreign Ministry on Sunday expressed regret over the multinational military strike against Libya, saying that it did not agree with resorting to force in international relations, Xinhua reported.
  • Russia “regrets” military action, calls for ceasefire in Libya – RT, 20.03.2011 – The Russian Foreign Ministry is urging the international forces and the Gaddafi regime to do everything they can to stop civilian suffering, and agree an immediate ceasefire, describing the military action in Libya as…
  • Russland bedauert Angriffe auf Libyen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Russland hat sich vom internationalen Militäreinsatz gegen Libyen distanziert. Die UN-Resolution sei in Eile beschlossen worden. Man bedauere den bewaffneten Einsatz, hieß es in Moskau. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. Auch China bedauerte die Angriffe. Beide Länder hatten sich – wie Deutschland – bei der Abstimmung über die UN-Resolution für die Errichtung eines Flugverbots über Libyen enthalten. Der Militäreinsatz hatte gestern mit Luft- und Raketenangriffen begonnen. Daran beteiligten sich die USA, Großbritannien und Frankreich.
  • Libyen: Moskau mahnt Koalition vor unselektiver Gewaltanwendung – RIA Novosti, 20.03.2011 – Zur Einstellung einer unselektiven Gewaltanwendung in Libyen hat Russland die Kräfte der Koalition aufgerufen.
  • Russia says Western strikes kill Libyan civilians – Reuters, 20.03.2011 – „In that respect we call on countries involved to stop the non-selective use of force,“ Foreign Ministry spokesman Alexander Lukashevich said in a statement. Lukashevich said 48 civilians were reported to have been killed and 150 wounded in the air strikes, figures that matched those given early Sunday by Libyan state TV. He said strikes had destroyed a medical facility, roads and bridges.
  • Chinesische und russische Stellungnahme zum Angriff auf Libyen – Blog von Sepp Aigner, 20.03.2011 – Xinhuanet: „… Russian Foreign Ministry spokesman Alexander Lukashevich said Saturday that Russia regretted the foreign military intervention. In a statement, Lukashevich said the military actions against Libya was based on a „hastily passed“ UN Security Council Resolution. …  „We urge again all parties in Libya and military operation participants to do everything to prevent civilians suffering from the actions and call for a cease-fire and an end of violence as soon as possible.“

    China’s Foreign Ministry on Sunday also expressed regret over the multinational military strike against Libya, saying that it did not agree with resorting to force in international relations. China believes that the tenet and principles of the U.N. Charter and relevant international laws should be adhered to, and Libya’s sovereignty, independence, unification and territorial integrity should be respected, Foreign Ministry spokeswoman Jiang Yu said. …“

  • PM Erdoğan criticizes Gaddafi, calls for swift end to operation – Today’s Zaman, 20.03.2011 – Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan has criticized Libyan leader Muammar Gaddafi for ignoring Turkey’s advice that he hand over leadership and said Western attacks on Gaddafi forces should end as soon as possible so that stability could be restored in Libya.
  • Thomas Pany: Libyen: Operation Regime change.. – Telepolis, 20.03.2011 – ..oder Verteidigung der Zivilbevölkerung: Was ist das Ziel der internationalen Gemeinschaft in Libyen?
  • Issandr El Amrani: 5 questions few are asking about Libya – Arabist.net, 20.03.2011 – Not to rain on anyone’s parade, but while I’m glad that the multinational intervention is giving cover to Libyan insurgents, I’m rather shocked at the desultory coverage of what might come out of the military intervention. A tragedy has been taking place in Libya, whose people deserve help, but that doesn’t mean not thinking through consequences. Here’s a shot at it: 1. UNSC Resolution 1973 isn’t really about getting a ceasefire, is it? Not really. Even if Qadhafi were to produce a real ceasefire, which is unlikely, the rebels would not observe it: they would keep trying to topple the regime. This resolution, under the guise of obtaining a ceasefire, seeks to carry out regime change. It would get even more complicated as the Libyan government headed by Qadhafi remains legitimate under international law, and thus can be argued to have law enforcement duties to implement against armed insurgents. This resolution is not just about preventing a massacre of civilians, it’s about taking sides. The Qadhafi regime is over as far as the international community is concerned, and mission creep will ensure that things will swiftly move from imposing a no-fly zone to more direct efforts, including ground missions. This might be good for the insurgents, might split them, and might not be so good for the countries leading the intervention. Time will tell.
  • Zur beschlossenen Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Libyen erklärte der Sprecher des Friedensratschlags in einer ersten Stellungnahme … – Redglobe.de, 20.03.2011 – Die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrats [UN-SR-Res. 1973 (2011)] enthält drei Merkwürdigkeiten: Erstens wird der Arabischen Liga eine „wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Friedens und der internationalen Sicherheit in der Region“ zugeschrieben. Dies, nachdem Mitglieder der Liga zwei Tage zuvor in Bahrain eingefallen waren, um das despotische Herrscherhaus in seinem Kampf gegen friedliche Demonstranten zu schützen! Und nachdem vor knapp einer Woche eben diese Liga, die aus 22 Mitgliedstaaten besteht, mit gerade einmal 9:2 Stimmen (11 Staaten waren der Sitzung fern geblieben) sich für eine Flugverbotszone über Libyen ausgesprochen hatte. …
  • Protest gegen Bomben – tos, Lafontaines Linke, 20.03.2011 – Die Linke hat mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor, in unmittelbarer Nähe der Berliner US-Botschaft, gegen die NATO-Luftangriffe auf Libyen protestiert. Die Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, die zu den Teilnehmern der Kundgebung sprachen, hatten zuvor schon in einer Erklärung kritisiert, dass durch das Eingreifen der NATO aus einem Bürgerkrieg ein internationaler Krieg mit unabsehbaren Folgen geworden ist. Die Linke fordert einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen. Bei einer Debatte am Freitag im Bundestag über die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats, in Libyen eine Flugverbotszone durchzusetzen, hatte sich die Linke als einzige Partei strikt gegen ein militärisches Eingreifen ausgesprochen und die Stimmenthaltung der Bundesrepublik im Sicherheitsrat gelobt …
  • WFTU condemns the military aggression of the imperialists against Libya – WFTU, 20.03.2011 – ”THE WORLD FEDERATION OF TRADE UNION condemns the military aggression of the imperialists against Libya. In the eastern Mediterranean, the Middle East, the North Africa the dangerous developments, the conflicts and the competition between the various imperialist compounds are targeting the petroleum of Libya, the natural gas of the countries in North Africa and the control …
  • Presserklärung des Freidenkerverbandes: „Hände weg von Libyen!“ – Deutscher Freidenker-Verband, 20.03.2011 – Unter der Führung der USA, Großbritanniens und Frankreichs wird ein Angriffskrieg gegen Libyen (Libysch-Arabische Dschamahirija) geführt. Der UNO-Beschluss über eine Flugverbotszone wird zur Legitimation eines Zerstörungskrieges herangezogen. Das Ziel liegt auf der Hand: Es geht um geopolitische Machtfragen sowie den Zugriff auf die Erdöl- und Erdgasvorkommen des Landes. Die nationalisierte Ölproduktion soll wieder unter die Kontrolle der Ölmultis kommen. Wie beim Überfall auf den Irak stellt Deutschland seine Infrastruktur für die Aggres-sion zur Verfügung, die vom Afrika-Kommando der US-Streitkräfte (AFRICOM) bei Stuttgart koordiniert wird. Der Propaganda der Aggressoren widerstehen! …
  • Hände weg von Libyen! – Linkswende.org, 20.03.2011 – Der UNSicherheitsrat stimmte für einen Resolutionsentwurf gegen das libysche Regime ab. Der Text beruft sich auf Kapitel VII der UNCharta das den Sicherheitsrat bei Bedrohungen des Friedens zu so genannten Strafmaßnahmen ermächtigt. Die Flugverbotszone hört sich erstmal gut an. Der Diktator Muammar alGaddafi schlägt die Revolution im eigen Land brutal nieder. …
  • Kommandozentrale des Bombenterrors steht in Stuttgart – Mein Parteibuch (Zweitblog), 20.03.2011 – Der Bombenterror der USA, Englands und Frankreich gegen Libyen ging von Italien aus auch am heutigen Sonntag mit unverminderter Grausamkeit weiter. Ziel der Bombardierung Libyens ist es, … mit den Bomben den von langer Hand geplanten vorbereiteten Regime Change mit Gewalt zu erzwingen und in dem antizionistischen ölreichen Land von Washington gesteuerte Marionetten an die Macht zu bringen. Das deutsche Regime versucht derweil die Bevölkerung mit der Behauptung zu beruhigen, dass Deutschland sich am Krieg gegen Libyen nicht beteiligt. Diese Behauptung ist jedoch eine glatte Lüge. Deutschand stellt genau wie Italien sein Territorium …
  • Carter F. Ham: Koordinator des Libyen-Luftkriegs – FAZ, 20.03.2011 – Von Möhringen bei Stuttgart aus leitet Heeresgeneral Carter F. Ham den Luftkrieg gegen die Truppen Gaddafis in Libyen. Erst am 9. März übernahm er den Befehl über „Africom“, das Afrika-Kommando der amerikanischen Streitkräfte.
  • Propaganda-Check in Sachen Libyen: 62 Prozent befürworten Militärschlag – Blog weltereignisse, 20.03.2011 – Die Deutschen unterstützen den Militäreinsatz gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag von „Bild am Sonntag“ finden 62 Prozent diesen Schritt richtig. 31 Prozent sind gegen die militärische Intervention. Gleichzeitig befürworten 65 Prozent der Bundesbürger, dass sich die Bundeswehr nicht an den Angriffen beteiligt. 29 Prozent sprechen sich für eine deutsche Mitwirkung aus. …
  • Dorothea Hahn: Krieg in Libyen Die USA haben das Heft in der Hand – taz.de, 20.03.20111 – Scheinbar ist Europa in der Libyen-Intervention führend. Das täuscht: Die USA spielen in dem Einsatz die tragendste Rolle – was von der Mehrheit der US-Bürger abgelehnt wird. …
  • Large Opposition to Military Intervention in Libya – Harald Pflueger Presseschau / politicalwire.com, 20.03.2011 – A CNN/Opinion Research poll finds 74% believe the United States should “leave it to others” to resolve the situation in Libya. A Pew Research survey finds 65% think the United States doesn’t have the responsibility to do something about the fighting in Libya. A Fox News poll finds 65% oppose the U.S. military getting involved.
  • Brian Becker: Libya: White House moves towards war, seeking regime change or partition – GlobalResearch.ca, 20.03.2011 – The imperialist powers are scrambling to find a way around Gaddafi’s peace offer and initiate the military attack to topple the Libyan government, or, as an alternative, create a de facto partition of the country. Today, Obama threatened to attack unless the Libyan government pulled its troops back from nearly half of the country. Claiming that “parts of the country declared their independence,” the White House appears to be preparing for a second option: the country’s virtual partition, which would allow the Western-supported National Transitional Council to become the de facto government of Libya’s oil-rich eastern territory. …
  • Libya: NATO’s African War – GlobalResearch.ca, 20.03.2011 – For more details, please click on the link to read the article.
  • West and Arab world unanimously back assault on Libya – RT, 20.03.2011 – EU powers are now falling into line confirming their commitment to the operation against pro-Gaddafi forces in Libya.
  • [ANALYSIS] US military takes lead on Libya but for how long? – Today’s Zaman, 20.03.2011 – A wary US military, stretched thin by almost a decade of war, hardly wanted to be the face of another coalition strike on another Arab nation.
  • ‚Western agenda behind Libya attack‘ – Press TV, 20.03.2011 – The United States, Britain and France have launched air and sea attacks on forces loyal to Libyan ruler Muammar Gaddafi to enforce a no-fly zone.
  • US-Militär: Sturz Gaddafis kein Hauptziel der Operation in Libyen – RIA Novosti, 20.03.2011 – Ziel der Operation der Koalitionskräfte in Libyen besteht nach Worten von Admiral Mike Mullen, Chef des US-Generalstabs, ist nicht ein Sturz von Muammar Gaddafi.
  • Obama schließt Einsatz von US-Bodentruppen in Libyen aus – german.china.org.cn, 20.03.2011 – US-Präsident Barack Obama hat am Freitag explizit den Einsatz von US-Bodentruppen in Libyen mit den Worten ausgeschlossen, die USA würden als Teil einer Internationalen Koalition agieren, sollte der Präsident Libyens, Muammar Gaddafi, sich nicht an die …
  • Obama tarnishes Nobel Peace Prize with “indiscriminate” military action in Libya – RT, 20.03.2011 – Moscow harshly condemns an international military operation against forces loyal to Libyan leader Muammar Gaddafi, while Washington downplays its role in the hostilities.
  • LIBYA: Pentagon chief Gates cautions against targeting Kadafi – Alexandra Zavis, LA Times, 20.03.2011 – U.S. Defense Secretary Robert M. Gates reported success Sunday in imposing a no-fly zone over Libya but cautioned against direct attacks against Libyan leader Moammar Kadafi. Any attacks that go beyond a U.N. mandate calling for the protection of rebel-held areas and prevention of attacks on civilians risks disrupting the “very diverse coalition” that agreed to the campaign, Gates told reporters en route to Russia, according to CNN. “This is basically going to have to be resolved by the Libyans themselves,” he was quoted as saying by the Bloomberg news service. Asked at a Pentagon news briefing about reports of smoke rising from Kadafi’s compound, U.S. Navy Vice Adm. Bill Gortney said the Libyan leader was not being targeted. Gortney said that he had no indication of civilian casualties, …
  • US, British launch rocket attacks against Libya – Trend News Agency, 20.03.2011 – The United States and British ships have fired more than 100 Tomahawk cruise missiles at air defences on the ground in Libya, the US Pentagon confirmed Saturday, dpa reported.
  • US predicts stalemate in Libya war – Press TV, 20.03.2011 – US military chief Admiral Mike Mullen has acknowledged that the US-led military invasion of Libya could lead to a deadlock in the North African country.
  • ‚Gaddafi uses foreign help in Libya‘ – Press TV, 20.03.2011 – Interview with Mohammed Abdulmalik, chairman of Libya Watch in London. How can the ones who have destroyed Iraq, Afghanistan, and other countries be the saviors of the Libyan people? This is according to activists in London talking to press TV who have added that the new so called coalition of the willing must be viewed with suspicion and caution. …
  • Spain, Norway join war party – Press TV, 20.03.2011 – Spain and Norway have announced that they are joining the large-scale military intervention into Libya.
  • Norway to send 6 F16 jet fighters for operations against Libya – Trend News Agency, 20.03.2011 – Six F16 jet fighters from Norway will take part in the Western-led military operations against Libya after the Norwegian Air Force has been given the go-ahead, the Norwegian news agency NTB reported on Saturday.
  • US-Militärs: Katar will mitmachen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – An dem Militäreinsatz in Libyen will sich auch der arabische Golfstaat Katar beteiligen. Das gab US-Vizeadmiral William Gortney in Washington bekannt. Welche Aufgaben Katar übernehmen werde, sagte es allerdings nicht. Die USA hatten immer betont, selbst eine eher symbolische Beteiligung arabischer Staaten an dem Waffengang sei überaus wichtig. Er bestätigte, dass es bei den bisherigen Angriffen gelungen sei, die libysche Luftabwehr entscheidend zu schwächen. Auf Seite der Alliierten habe es bisher keine Verluste gegeben.
  • Air strikes clear the skies but leaves the endgame uncertain – Nick Hopkins, The Guardian, 20.03.2011 – Tank-busting raids, scores of cruise missiles and a 3,000-mile RAF bombing run put Gaddafi down, but not out … An Italian source said that planes from the United Arab Emirates air force may be hosted at Decimomannu base in the island of Sardinia, which would give the coalition the Arab involvement it desperately needs. „I think it is very important for opinion in the Arab world to show that this is not simply the west acting,“ said Fox. … „To have active Arab participation in the no-fly zone makes it very clear on the Arab street that this is not about attacking the Arab world, …
  • Nato bereitet sich auf Eingreifen in Libyen vor – Sueddeutsche.de, 20.03.2011 – Die Nato bereitet sich mit Hochdruck auf ein militärisches Eingreifen des Bündnisses in Libyen vor – doch noch gibt es kein Mandat dafür. Am Samstag berieten die Botschafter der 28 Nato-Staaten mehrfach in Brüssel über Details zur …
  • Tschechien wird NATO-Teilnahme an Militäroperation in Libyen unterstützen – Außenminister – RIA Novosti, 20.03.2011 – Tschechien wird eine Teilnahme der NATO an der Militäroperation in Libyen unterstützen, so der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg.
  • Nato streitet weiter über Libyen-Einsatz – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Die Nato streitet weiter über einen Einsatz des Militärbündnisses in Libyen. Bei einer Sondersitzung konnten sich die ständigen Nato-Botschafter in Brüssel zunächst nicht auf ein Mandat zur Überwachung der Flugverbotszone in Libyen einigen. Mehrere Länder hätten Bedenken, berichten Diplomaten. Die Sitzung soll am Abend fortgesetzt werden. Bislang bombardiert eine von den USA, Frankreich und Großbritannien geführte Koalition militärische Ziele in Libyen. Nato-Mitglieder wie Deutschland und die Türkei beteiligen sich nicht.
  • Nato nähert sich Einigung über Militäreinsatz in Libyen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Die Nato kommt einer Einigung über einen Einsatz des Militärbündnisses in Libyen näher. Militärs und Botschafter der 28 Länder seien in wesentlichen Fragen einer Meinung, doch einige Details seien noch offen, ist aus Brüsseler Diplomatenkreisen zu hören. Nach wie vor fehlt eine politische Einigung für ein Mandat. Die Botschafter wollten diese aber so bald wie möglich erreichen. Seit Tagen laufen im Brüsseler Nato-Hauptquartier Kriegsvorbereitungen, die Planungen sollen weitgehend abgeschlossen sein.
  • Angriffe gegen Libyen ohne Nato – Streit über Kommando – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Auch einen Tag nach Beginn des Militärschlags einzelner Staaten gegen Libyen bleibt die Nato außen vor. Bei mehreren Sondersitzungen konnten sich die ständigen Nato-Botschafter in Brüssel nicht auf ein Mandat zur Überwachung der Flugverbotszone in Libyen einigen. Die Gespräche über eine Beteiligung des Militärbündnisses sollen die ganze Nacht durch andauern. Diplomaten sprachen von einer tiefen Spaltung der Allianz. Frankreich wehrt sich das Kommando an die Nato abzugeben.
  • Operationen in Libyen: Nato uneins über militärischen Beitrag – FAZ, 20.03.2011 – Die Beteiligung der Nato im Libyen-Einsatz ist umstritten. Die Frage ist so politisch geworden, dass sie womöglich nicht mehr von den Botschaftern in Brüssel entschieden werden kann, sondern nur von den Außenministern.
[23.03.11 08:59]

Links & News vom 20.3.2011 / 2:

  • Libya Live Blog – March 20 – Al Jazeera, 20.03.2011.
  • Immer mehr Flüchtlinge aus Libyen – german.china.org.cn, 20.03.2011 – Angesichts des Vormarsches der libyschen Regierungstruppen Richtung Osten strömen immer mehr Flüchtlinge in die Nachbarländer.
  • 1230 Egyptians arrive from Libya on a Turkish ship – Al-Masry Al-Youm, 20.03.2011 – A Turkish ship named “Samson” arrived at the port of Alexandria on Saturday with 1230 Egyptians on board from Libya’s capital, Tripoli. …
  • Turkish ship evacuates over 1,000 Egyptians from Libya – Today’s Zaman, 20.03.2011 – A Turkish ship evacuated 1,150 Egyptian citizens from Libya and arrived at the Egyptian port city of Alexandria on Sunday morning. This is the second evacuation operation by Turkey as a total of 1,156 Egyptian nationals were evacuated from Libya and brought to their home country by Turkish ships earlier this month.
  • Beginn der Luftoffensive gegen Libyen – NZZ Online, 20.03.2011 – 112 Marschflugkörper von britischen und amerikanischen Schiffen abgefeuert
  • International forces bombard targets in Libya – Al Jazeera, 20.03.2011 – Coalition forces launch Libya assault, which Gaddafi calls „colonial, crusader“ aggression.
  • Heftiges Flugabwehrfeuer in Tripolis – n-tv.de, 20.03.2011 – Nach den massiven Luftangriffen des Westens ist am frühen Morgen in der libyschen Hauptstadt heftiges Feuer aus Flakgeschützen zu hören gewesen. CNN zeigte Aufnahmen von Leuchtspurgeschossen. Es habe Explosionen gegeben. Daraufhin habe die Flugabwehr zu schießen begonnen. Die BBC berichtet unter Berufung auf die libysche Regierung, dass bei den westlichen Angriffen 48 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Gestern hatte der internationale Militäreinsatz gegen Libyen mit Luft- und Raketenangriffen begonnen.
  • Libysches TV spricht von 48 Toten und 150 Verletzten – WELT ONLINE, 20.03.2011 – Die Stützpunkte Solenzara auf Korsika und N’Djamena im Tschad sind in Alarmbereitschaft und könnten als Basis benutzt werden. hat Kampfflugzeuge vom Typ Tornado und Eurofighter in die Nähe von Libyen, möglicherweise nach Zypern, verlegt. …
  • Pentagon will Überblick über Schäden in Libyen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Nach den massiven Luftschlägen gegen Ziele in Libyen will sich das US-Verteidigungsministerium einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen verschaffen. Vizeadmiral William Gortney sagte, das könne erst nach Tagesanbruch geschehen. US-Beamte sagten dem US-Fernsehsender Fox News, die Luftverteidigung des Regimes von Diktator Muammar al-Gaddafi sei schwer getroffen worden. Der internationale Militäreinsatz hatte gestern mit massiven Luft- und Raketenangriffen begonnen. Am frühen Morgen war in der libyschen Hauptstadt Tripolis heftiges Feuer aus Flakgeschützen zu hören.
  • Bombs hit near Gaddafi compound – Press TV, 20.03.2011 – Bombs have been dropped in close proximity to the headquarters of embattled Libyan leader Muammar Gaddafi in Tripoli.
  • Libya no longer recognizes UN resolution – RT, 20.03.2011 – The Libyan Ministry of Foreign Affairs announced that it no longer recognizes the UN resolution urging a cease-fire and establishing a no-fly zone over the country.
  • Heavy anti-aircraft fire in Tripoli – Trend News Agency, 20.03.2011 – Anti-aircraft fire was heard in Libya’s capital Tripoli early Sunday morning, hours after Western nations launched their first air strikes against Libyan defences and began enforcing a no-fly zone, dpa reported.
  • Over 20 Libyan air defense sites struck: Pentagon – Trend News Agency, 20.03.2011 – U.S. Defense Department on Saturday said over 20 Libyan air defense sites were struck in Tomahawk cruise missile strikes conducted earlier in the day, Xinhua reported.
  • 48 killed, 150 wounded in West air strikes, Libyan TV says – Trend News Agency, 20.03.2011 – At least 48 people were killed and 150 others wounded in the West air strikes, the Libyan state television said on Sunday, Xinhua reported.
  • Missiles and planes strike Libya – BBC News, 20.03.2011 – Pro-Gaddafi forces are bombarded by the US, France and the UK to enforce the no-fly zone on Libya and protect civilians in rebel-held areas.
  • Lage in Libyen nach erster Angriffswelle ruhig – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Nach der ersten Angriffswelle gegen Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist es in den Städten Tripolis und Bengasi ruhig geblieben. Das staatliche Fernsehen berichtete, bei Raketenangriffen auf «zivile Gebiete» seien in der Nacht 48 Menschen getötet worden. Angaben von unabhängiger Seite gibt es bislang nicht. Der Militäreinsatz hatte mit Luft- und Raketenangriffen begonnen. Daran beteiligten sich die USA, Großbritannien und Frankreich. Gaddafi drohte damit, das Mittelmeer zum Schlachtfeld zu machen.
  • News-Ticker Libyen: Gaddafi bewaffnet Anhänger – SF Tagesschau, 20.03.2011 – Der libysche General Muammar al-Gaddafi hat die Allianz gegen Libyen als «neue Nazis» bezeichnet. Gaddafi gibt sich weiter kämpferisch und prophezeit einen ruhmreichen Krieg für Libyen. Die Regierung ist daran eine Million Frauen und Männer zu bewaffnen.
  • Gaddafi: «Alle Libyer sind jetzt bewaffnet» – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat einen Abwehrkampf seines Volkes gegen die internationale Militärintervention angekündigt. Alle Libyer seien nun bewaffnet, sagte er in einer Audio-Botschaft im libyschen Fernsehen. Die westliche Allianz hatte gestern mit Militärschlägen gegen Stellungen des Regimes begonnen. Laut libyschem Fernsehen wurden dabei 48 Menschen getötet. Angaben von unabhängiger Seite gibt es bislang nicht. In Tripolis und Bengasi blieb es heute bislang ruhig.
  • Gaddafi: Libya ready „for long, glorious war“ – Trend News Agency, 20.03.2011 – Libyan leader Moamer Gaddafi said Sunday he is preparing for a long war and vowed to defeat the Western nations enforcing a United Nations-sanctioned no-fly zone over the North African country.
  • Gaddafi will eine Million Libyer bewaffnen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Das Regime des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hat nach eigenen Angaben mit der Verteilung von Waffen an eine Million Bürger begonnen. Dies berichtet das staatliche libysche Fernsehen. Wenige Stunden zuvor hatte Gaddafi einen «langen und ruhmreichen Krieg» gegen die westliche Koalition angekündigt. Beobachter halten die Zahl von einer Million bewaffneten Gaddafi-Anhängern für übertrieben. Zugleich erachteten sie es nicht für unwahrscheinlich, dass Gaddafi ihm ergebene Zivilisten bewaffnet, um einen Bürgerkrieg zu entfesseln.
  • Gaddafi: Libyen vor langwierigem Krieg – „Heimtückischer Kreuzzug“ – RIA Novosti, 20.03.2011 – Libyen bereitet sich laut Muammar Gaddafi auf einen langwierigen Krieg gegen ausländische Aggressoren vor, in dem es keinen Grenzen geben wird.
  • Gaddafi kündigt erbitterten Kampf an – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Nach massiven Luftangriffen gegen libysche Militäreinrichtungen droht Staatschef Muammar al-Gaddafi den USA, Frankreich und Großbritannien mit Vergeltung. Man sei zu einem langen, ruhmreichen Krieg bereit und werde siegen, sagte Gaddafi in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache. Seine Truppen gingen weiter massiv gegen die von Aufständischen gehaltene Stadt Misurata vor. Dabei wurden Panzer der Regierungstruppen erneut von französischen Kampfflugzeugen attackiert.
  • Libyen: Koalition setzt Beschuss aus – RIA Novosti, 20.03.2011 – Die Koalition der Westmächte hat am Sonntagmorgen ihre Angriffe auf Objekte in Libyen, darunter auch in den beiden größten Städten Tripolis und Bengasi, ausgesetzt. Das berichten arabische Medien unter Berufung auf Augenzeugenberichte.
  • 94 killed in Benghazi by Gaddafi forces – Press TV, 20.03.2011 – At least 94 people have been killed and many others have been injured as forces loyal to Libyan ruler Muammar Gaddafi intensify attacks on eastern Libyan city of Benghazi.
  • CNN: US-Kampfjets greifen Gaddafi-Truppen an – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – US-Tarnkappenbomber greifen nach CNN-Angaben libysche Truppen an. Wie der Sender aberichtet, fliegen insgesamt 19 Kampfflugzeuge, darunter auch mehrere Stealth-Tarnkappenbomber, Attacken auf Bodentruppen von Gewaltherrscher Muammar al-Gaddafi. Tarnkappenbomber können vom feindlichen Radar nur äußerst schwer erkannt werden. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Zugleich berichtet eine Korrespondentin des Senders aus Libyen, die Angriffe von Gaddafi-Einheiten auf die Rebellenhochburg Bengasi sei zum Stillstand gekommen.
  • US-Streitkräfte setzen Luftangriffe in Libyen fort – STERN.DE, 20.03.2011 – Die US-Streitkräfte haben am Sonntagmorgen ihre Angriffe auf Stellungen in Libyen fortgesetzt. Mindestens 18 US-Kampfflugzeuge, darunter auch drei Tarnkappenbomber, bombardierten am Morgen Ziele in dem nordafrikanischen Land, …
  • Tripolis: Vorerst keine weiteren Angriffe auf Libyen – Saarländischer Rundfunk, 20.03.2011 – Die internationalen Luftangriffe auf Ziele in den beiden größten Städten Libyens sind vorerst nicht fortgesetzt worden. Sowohl in Tripolis als auch in der Rebellenhochburg Bengasi ist die Lage verhältnismäßig ruhig. Nach dem gestrigen Beschluss …
  • 40 bombs dropped on Libya – News24.com, 20.03.2011 – Three US B-2 stealth bombers have dropped 40 bombs on a major Libyan airfield in an attempt to destroy much of the Libyan Air Force.
  • Libya: RAF ‚comfortable‘ with outcome of airstrikes – BBC News, 20.03.2011 – RAF Typhoon and Tornado jets are to be deployed to a military base in southern Italy, Defence Secretary Liam Fox said… Dr Fox said early indications suggested the operation was „very successful“… The Chief of Defence Staff’s strategic communications officer Maj Gen John Lorimer said the targets had been carefully selected and they were „entirely comfortable“ with what had been achieved.He explained that the UK forces were under the command of the US, as were all the other participants.
  • Italian ship’s crew detained in Tripoli – The Independent, 20.03.2011 – Italian officials said Sunday they would do whatever it takes to free the crew of an Italian tugboat apparently seized by Libyan officials at Tripoli’s port as US and European airstrikes enforced a no-fly zone over Libya.
  • Libyan envoy’s secret visit to Tunis exposed – Al Jazeera, 20.03.2011 – Muammar Gaddafi has sent a top diplomat to Tunisia in what was supposed to be a secret visit. Ali Treki, Libya’s former foreign minister, is staying at the same hotel where Ban Ki-Moon, the UN Secretary-General, is booked when he arrives on Tuesday.
  • Libya conflict: US admiral leading coalition forces – Nick Hopkins, The Guardian, 20.03.2011 – Nato commander Samuel Locklear co-ordinating air and naval strikes against Gaddafi regime …
  • 20 der 22 Objekte libyscher Luftabwehr beschädigt – US-Militär – RIA Novosti, 20.03.2011 – Mit den jüngsten Raketenschlägen der USA und Großbritanniens sind nach Angaben des Schefs des Afrikanischen Oberkommandos der US-Streitkräfte, James, Stockman, 20 der insgesamt 22 Objekte der libyschen Luftabwehr beschädigt worden.
  • Luftschläge gegen Regime in Libyen – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Krieg in Nordafrika: Eine internationale Streitmacht hat Libyen angegriffen, um Gewalt von Machthaber Muammar al-Gaddafi gegen das eigene Volk zu unterbinden. Zunächst drangen französische und britische Kampfflugzeuge in den libyschen Luftraum ein. Später feuerten Tarnkappenbomber, U-Boote und Kriegsschiffe aus den USA und Großbritannien mindesten 110 Marschflugkörper und Bomben Ziele entlang der Mittelmeerküste. Gaddafi drohte mit Widerstand und blutiger Vergeltung. Eine Million Libyer würden dafür bewaffnet.
  • Libyen: Gaddafis erbitterter Widerstand gegen Koalitionskräfte (Zusammenfassung) – RIA Novosti, 20.03.2011 – Die Militäroperation der internationalen Koalition gegen das Regime von Muammar Gaddafi greift um sich: Während die Länder der Koalition mit den USA an der Spitze ihre Kräfte in der Region verstärken, lässt das libysche Staatsoberhaupt Waffen an Zivilsten verteilen. Indessen beschloss Moskau, Russlands Bürger aus Libyen in Sicherheit zu bringen.
  • Concern for civilians rise in Libya – Press TV, 20.03.2011 – The International Committee of the Red Cross has voiced concern about the possible civilian loss of life as Western forces launch an onslaught against Libyan ruler Muammar Gaddafi’s forces.
  • Coalition shows first cracks as Qaddafi digs in for guerrilla war – DEBKAFile, 20.03.2011 – debkafile’s sources report the claim that Libya’s integrated air defense systems were knocked out by Saturday’s US-UK-French bombardment was overstated. Muammar Qaddafi had removed his sophisticated hardware – Russian-made SA-5 missiles which can hit medium or high-flying aircraft and his shoulder-launched K38 Igla9 (SA-18) missiles mounted on Italian Ivaco trucks – to hideouts in the south.

    The allies forming the Western-Arab coalition are split over Qaddafi’s removal as endgame, while Arab League Secretary Amr Mussa has already criticized the air strikes.

  • UK confirms jets hit Libya targets – Press TV, 20.03.2011 – The British military’s RAF Tornado jets successfully hit targets under control of Libyan ruler Muammar Gaddafi, the UK Ministry of Defence (MoD) has said.
  • Libya: RAF ‚comfortable‘ with outcome of airstrikes – BBC News, 20.03.2011 – RAF Typhoon and Tornado jets are to be deployed to a military base in southern Italy, Defence Secretary Liam Fox said… Dr Fox said early indications suggested the operation was „very successful“… The Chief of Defence Staff’s strategic communications officer Maj Gen John Lorimer said the targets had been carefully selected and they were „entirely comfortable“ with what had been achieved.He explained that the UK forces were under the command of the US, as were all the other participants.
  • Italian tugboat crew released from Libya – The Independent, 20.03.2011 – An Italian tugboat and its 11 crew members, detained in Tripoli on Saturday, have been released and are heading north, the ship’s operator said on Sunday.
  • LIBYA: Three more journalists missing – Alexandra Zavis, LA Times, 20.03.2011 – Three more journalists have gone missing in Libya, according to news reports. The three journalists — an Agence France-Presse reporter and photographer and a Getty Images photographer — were believed to be working together near the eastern city of Tobruk when they went missing Saturday morning, the French news agency said Sunday. AFP reporter Dave Clark and photographer Roberto Schmidt had informed the agency in an e-mail Friday night that they planned to meet opponents of Libyan leader Moammar Kadafi and speak with refugees fleeing the fighting between rebels and loyalists. They were accompanied by Joe Raedle of Getty Images, the agency said. The journalists have not been heard from since they sent the e-mail, AFP said. …
  • Grossdemo von Tripolis nach Bengasi gegen den Bombenkrieg – Redglobe.de, 20.03.2011 – Die libysche Regierung hat am Sonntag erneut erklärt, dass die Streitkräfte die vom UN-Sicherheitsrat geforderte Waffenruhe einhalten. Die internen Probleme des Landes sollten »zwischen den Individuen und den Stämmen« auf Grundlage der nationalen Einheit gelöst werden, forderte ein Regierungssprecher. Nur so könne die Unabhängigkeit des Landes und die innere Sicherheit bewahrt werden. Im Gegensatz dazu forderten die NATO-Bombenangriffe auf das nordafrikanische Land Todesopfer unter Kindern, Frauen und Männern sowie die Zerstörung öffentlicher Gebäude. Auch der Korrespondent des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur in Tripolis, Jordan Rodríguez, bestätigte schwere Angriffe auf die libysche Hauptstadt.
  • Libyen verkündet Waffenruhe – n-tv.de / dpa, 20.03.2011 – Nach den massiven Angriffen einer internationalen Allianz auf libysche Militäreinrichtungen hat Libyen erneut eine Waffenruhe ausgerufen. Die Waffen würden bereits ab dem Abend schweigen, sagte ein Sprecher der Streitkräfte in Tripolis. Damit folge man einem Vorschlag der Afrikanischen Union. Schon am Freitag hatte Libyen eine Waffenruhe verkündet, die aber nicht eingehalten wurde. Der arabische Sender Al-Arabija berichtet, die Rebellen hätten wieder die Kontrolle über die Stadt Adschdabija im Osten übernommen.
  • Libya vows to halt attacks on civilians – Press TV, 20.03.2011 – One day of indiscriminate aerial and sea attacks by the Western forces, the Gaddafi regime vowed to immediately halt all military actions against revolutionary forces.
  • Colonel Gaddafi orders a cease-fire in Libya – RT, 20.03.2011 – Colonel Gaddafi issues order to all military forces in Libya to ceasefire from 19:00 GMT.
  • LIBYA: Journalists survey damage at Kadafi’s compound – Alexandra Zavis, LA Times, 20.03.2011 – As antiaircraft fire lighted up the sky, journalists in the Libyan capital were taken by bus after midnight Sunday to survey the destruction at Kadafi’s enormous compound on the first day of an international campaign aimed at imposing a no-fly zone over the country. The journalists were driven past a few dozen Kadafi supporters and checkpoints manned by young men in military uniform into the Bab Azizia compound, a series of drab, low-lying buildings protected by concrete walls, barbed wire and hundreds of young militiamen brandishing semi-automatic weapons. After undergoing searches, the journalists, joined by a crowd of frantic Kadafi supporters chanting slogans, were directed past the residence bombed by President Ronald Reagan in 1986, across a grassy field, to a damaged …
  • Fresh explosions rock Libyan capital – Al Jazeera, 20.03.2011 – US says operation „effective“ in degrading Gaddafi air defences as international forces launch second night of attacks.
  • Nubian Aquifer, Nubian Project – IAEA.org, 20.03.2011 – The Nubian Sandstone Aquifer System (NSAS) is the world´s largest ‚fossil‘ water aquifer system meaning that the water is ancient and non-renewable, much like the mineral resources on which countries rely for their prosperity. Lying beneath the four African countries of Chad, Egypt, Libyan Arab Jamahiriya (Libya), and Sudan, it covers some two million square kilometers. Groundwater has been identified as the biggest future source of water to meet growing demands and development goals in each country.
  • Libyan Violence Dampens Great Man-Made River Project – greenprophet.com, 20.03.2011 – Designed to pump water from the underground Nubian Sandstone Aquifer System to sustain the six million inhabitants in the north, the GMMR is one of the most ambitious and costly irrigation projects in history.
  • Libya, Getting it Right: A Revolutionary Pan-African Perspective – Lakshman, Dissident Voice, 20.03.2011 – Krieg gegen Afrika – Im Gegensatz zu anderen „Öl-Herrschern“ investierte Gaddafi die Einnahmen in die Entwicklung des vor einigen Jahrzehnten noch ärmsten Landes der Welt und schuf einen beispiellosen …
  • Michael Moore rips Obama over Libya – thehill.com, 20.03.2011 – Moore, a frequent critic of President Bush for launching the Iraq War, unleashed a string on tweets comparing the U.S. military`s mission in Libya to Iraq and Afghanistan
  • Bernard-Henri Lévy: Der Resolutionsführer – FAZ, 20.03.2011 – Welcher Intellektuelle kann schon von sich sagen, einen Beschluss des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen herbeigeführt zu haben? Bernard-Henri Lévy kann es. Wie er seinen politischen Gegenspieler Nicolas Sarkozy mit aller Macht zum Eingreifen in Libyen brachte. …
  • Abou Hassan, Michael Opperskalski: „STUNDE NULL“ IM NAHEN OSTEN? – Hartmut Barth-Engelbart / GEHEIM, 20.03.2011 – Vorabdruck aus der Zeitschrift „GEHEIM“, Heft 1/11, 19.03.2011. Es ist der Zeitschrift „Geheim“ zu danken, dass sie die Hintergründe der Auseinandersetzungen um Libyen in ihrer in Kürze erscheinenden Ausgabe eingehend untersucht. … Die jüngsten Entwicklungen in Libyen passen tatsächlich nicht in das von den westlichen Medien farbig gemalte Bild angeblicher Volksaufstände in den arabischen Ländern für Freiheit und Demokratie – wie sie allerdings von Washington, Berlin, London oder Paris definiert werden. Zunächst gibt es ganz offensichtliche und objektive Widersprüche zur „offiziellen Berichterstattung“: Die Unruhen richten sich nicht, wie zum Beispiel in Tunesien und Ägypten, auch gegen unhaltbare soziale Zustände der Mehrheit der Bevölkerung. Die Realität hingegen ist, dass die soziale Situation in Libyen im Vergleich zum afrikanischen Kontinent die beste und zu den arabischen Ländern im oberen Segment zu finden ist. Auch gab es keinen „Auslöser Internet“, da die Zahl der aktiven Internet-Nutzer gerade auch im Vergleich sehr niedrig ist. Tatsache ist jedoch, dass sich in dem nordafrikanischen Land gerade in den letzten Jahren Verwerfungen eines anderen Charakters aufgebaut haben. Hintergrund hierfür ist vor allem der pro-westliche Schwenk, den das nordafrikanische Land und Muammar al-Ghadafi in den letzten Jahren vollzo-gen haben.Freundlicherweise wurde uns folgender genehmigter Vorabdruck …
  • Krieg in Libyen: Terror gegen Terror – ND, 20.03.2011 – USA, Frankreich und Großbritannien bombardierten zahlreiche Ziele / Gaddafi droht mit Vergeltungsangriffen.
  • Bomben für Afrikas Zukunft – ND, 20.03.2011 – »Odyssey Dawn«: Massive Angriffe gegen libysche Luftverteidigung. Deutschland, so bestätigte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gestern erneut, hält sich raus aus der Operation »Odyssey Dawn«. Und dennoch laufen in Deutschland wichtige Fäden zusammen, die zum Sturz des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi führen sollen. …
  • Arnold Schölzel: Bombenhagel auf Libyen – junge Welt, 20.03.2011 – Fast auf den Tag acht Jahre nach dem Beginn des mit massiven Propagandalügen und monatelanger Medienhetze im Westen vorbereiteten Irak-Krieges starteten die USA sowie Frankreich und Großbritannien erneut einen Akt imperialistischer Aggression. …
  • Erklärungen zu den Angriffen auf Libyen – junge Welt, 20.03.2011 – Die Vorsitzenden der Linkspartei, Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, erklärten am Sonnabend zum Beginn der internationalen Militärintervention in Libyen: „Die Militärintervention ist keine Lösung, sondern eine Verschärfung des Konflikts. Aus einem Bürgerkrieg ist ein international geführter Krieg geworden. …“ Der Deutsche Freidenkerverband hatte am Freitag zu den angekündigten Angriffen auf Libyen erklärt: „Hände weg von Libyen! Unter der Führung der USA, Großbritanniens und Frankreichs soll in Kürze ein Angriffskrieg gegen Libyen beginnen. Der UNO-Beschluß über eine Flugverbotszone wird zur Legitimation herangezogen. Das Ziel liegt auf der Hand: Es geht um geopolitische Machtfragen sowie den Zugriff auf die Erdöl- und Erdgasvorkommen des Landes. Die nationalisierte Ölproduktion soll wieder unter die Kontrolle der Ölmultis kommen. …“
  • UN-Mandat für Libyen-Krieg verunsichert Friedensbewegung – junge Welt, 20.03.2011 – UN-Mandat für Libyen-Krieg verunsichert Friedensbewegung und Linke. Andere Katastrophen vermindern öffentliche Wahrnehmung. Gespräch mit Monty Schädel, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK).
  • Werner Pirker: Die Fünfte Kolonne der Kriegsallianz. Libyen: Völkerrechtswidrige Einmischung – junge Welt, 20.03.2011 – Der jüngste von den Westmächten entfesselte Weltordnungskrieg nennt sich Operation »Odyssey Dawn«. Diese »Morgendämmerung« ist ein völkerrechtswidriger Aggressionsakt. Darüber kann auch die traurige Tatsache nicht hinwegtäuschen, daß ihm der UN-Weltsicherheitsrat ein Mandat erteilt hat. Denn das Völkerrecht untersagt eindeutig das Eingreifen ausländischer Streitkräfte in einen Bürgerkrieg zugunsten einer Seite. Und nichts anderes stellen die Luftangriffe der US-geführten Kriegsallianz auf Stellungen der libyschen Armee dar. Nachdem sich die vom Westen favorisierte Bürgerkriegsseite aus eigener Kraft gegen die Regierungstruppen nicht zu behaupten vermochte, soll sie doch noch zum Sieg gebombt werden. …
  • Luftangriffe auf Libyen: Gaddafi gibt nicht nach – Arabische Liga empört über zivile Opfer – FAZ, 20.03.2011 – Die Flugverbotszone sei errichtet, erklärt der amerikanische Generalstabschef Mullen. Das libysche Staatsfernsehen meldet Dutzende Tote, unter denen viele Zivilisten seien. Die Arabische Liga ist darüber empört. Machthaber Gaddafi lässt seine Truppen am Boden kämpfen und verkündet: „Wir sind zu einem langen Krieg bereit“.
  • Krieg gegen Libyen fordert mindestens 90 Todesopfer – Redglobe.de, 20.03.2011 – Der Krieg von Frankreich, Großbritannien, den USA und Spanien gegen Libyen hat bislang mindestens 90 Menschenleben gefordert, rund 200 Menschen sollen verletzt worden sein. »Genau darauf, auf zivile Opfer, setzt Gaddafi«, hetzt das ZDF soeben zum Krieg, als wenn es nicht die »Demokraten« des Westens wären, die unter dem Mantel der »Durchsetzung einer Flugverbotszone« Krieg gegen das nordafrikanische Land führen. Demgegenüber berichtet der TeleSur-Korrespondent in Libyen, Jordan Rodríguez, dass eine Bombe ein Krankenhaus getroffen und 25 Patienten getötet habe. Ausländischen Korrespondenten wurde ein Besuch dieses Hospitals jedoch verweigert. Auch den Ort, an dem die Trümmer eines von der libyschen Luftabwehr abgeschossenen französischen Kampfflugzeugs niedergegangen sein sollen, durfte Rodríguez nicht sehen.
  • Welche Rolle spielt der BND im Libyen-Krieg? – almabu.wordpress.com, 20.03.2011 – EL PAÍS hat eine der in diesen Tagen üblichen, erklärenden Karten über diesen Konflikt veröffentlicht, die neben den Kriegsteilnehmern auch das angeblich am Konflikt unbeteiligte Deutschland zeigt: http://www.elpais.com/graficos/internacional/mapa/guerra/Libia/elpgraint/20110319elpepuint_1/Ges/. Diese Karte weist ein paar interessante Aspekte auf. Neben Geilenkirchen, Frankfurt und Ramstein als beteiligte US- oder NATO-Flughäfen wird … Stuttgart als Sitz des Oberkommandos für Afrika, AFRICOM genannt. Aber dann gibt es da auch noch Angaben zu am Konflikt beteiligten Geheimdiensten in Cheltenham, UK und Zypern, (?) und man muss sich doch sehr wundern, in Pullach bei München! …
  • Weshalb bietet Tschechei ABC-Einheiten für Libyen-NATO-Einsatz an? – petrapez, Radio Utopie, 20.03.2011 – Vorwand für Krieg: Vermutungen über noch vorhandenes deutsches Giftgas in der Wüste Der tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg, Freund der NATO und Befürworter des völkerrechtlichen Angriffskrieges auf Libyen sagte am 20.Februar 2011 im Tschechischen Fernsehen, dass die Kritik Russlands und Chinas an dem Bombardement libyischen Territoriums die blanke Heuchelei wären, da die beiden Supermächte die Gelegenheit gehabt hätten, mit ihrem Veto die Verabschiedung der UNO-Resolution zu verhindern, die nun zu den kriegerischen Handlungen führte. (1) Diese Aussage ist die einzige vernünftige Äusserung des Aussenministers. Den Rest seines devoten Verhaltens gegenüber den aggressiven Westmächten werden wir hier nicht wiederholen, nur ein Angebot lässt zur Vorsicht gemahnen. Schwarzenberg bo …
  • Libyen: Im Nebel des Krieges – Blog von Mike, 20.03.2011 – Nach Verabschiedung der Resolution 1973 durch den UN-Sicherheitsrat sind nun Mächte in und um Libyen aktiv geworden, die militärisch über ganz andere Möglichkeiten verfügen als das Regime oder gar die Aufständischen. Zwar war Libyen die letzten Wochen das Top-Thema der internationalen Diplomatie, aber nun sind führende westliche Mächte wie die USA, Frankreich und Großbritannien in kriegerische Auseinandersetzungen involviert. Das bedeutet u. a. eine andere Qualität an Information* und Desinformation. Die Propaganda spielt in kriegerischen Auseinandersetzungen eine wesentliche Rolle. Erst recht in einer Gesellschaft, in der Medien eine so bedeutende Rolle spielen. – Sind das nicht Selbstverständlichkeiten? Sicher, aber es ist wichtig, sich dessen immer bewusst zu sein. Allzu oft vergisst man es. Also: Der Nebel des Krieges ist aufgestiegen. Und die Nebelwerfer sind absolute Profis. Aber gerade deshalb soll hier ein Bild der letzten Ereignisse in und um Libyen gezeigt werden.
[24.03.11 14:04]

Libyen-Krieg 21.-24.3.2011:

  • General Wesley Clark über geplante US-Kriege (2007) – Video – weltereignisse.blogspot.com, 21.03.2011 – Schon 2001 haben die USA vorgehabt, nach Afghanistan und Irak einen Krieg gegen Libyen zum Regime Change zu führen.
  • Mehrheit Lateinamerikas gegen Libyen-Krieg – amerika21.de, 21.03.2011 – Die Mehrheit der lateinamerikanischen Staaten hat nach dem Beginn der Bombenangriffe auf Libyen ihre Kritik an dem Angriff verstärkt. Linksgerichtete und bürgerliche Regierungen forderten zu Wochenbeginn ein sofortiges Ende der Attacken und eine friedliche Lösung des Konfliktes in dem nordafrikanischen Land. Unterstützt wurde die Intervention indes von den konservativen Führungen in Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru. In Mexiko-Stadt sprachen sich am Rande der Konferenz „Partidos y Nueva Sociedad“ Vertreter von 42 linksgerichteten Parteien gegen den Angriff aus. Die Teilnehmer bedauerten, dass eine diplomatische Lösung übergangen wurde, so der Koordinator für internationale Politik der venezolanischen Regierungspartei PSUV, Rodrigo Cabeza.
  • Der erste Alleingang – German Foreign Policy, 22.03.2011 – Nach mehreren Tagen schwerer Luftangriffe auf Libyen verteidigt Bundeskanzlerin Merkel die deutsche Enthaltung im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über die aktuellen Attacken. Es gebe „immer eine Arbeitsteilung im internationalen Bereich“, erklärt Merkel über die Nichtbeteiligung der Bundeswehr; auch andere Staaten seien in manche UN-Interventionen nicht involviert. Tatsächlich verweigert sich die Bundesregierung mit ihrem Schritt zum wiederholten Male einer besonders von Frankreich forcierten Militäroperation, von der sich Paris deutliche Vorteile im Norden Afrikas erhofft – nicht unbegründet: In Benghasi, der Hochburg der nun auch militärisch unterstützten Aufständischen, wird inzwischen Frankreich bejubelt. Berlin, das im Februar noch seine Bereitschaft zu kriegerischen Schritten hatte erkennen lassen, macht zugleich klar, dass es seine nationalen Interessen über die Bündnissolidarität stellt. Die Bundesregierung habe „zum ersten Mal seit 1949 einen Alleingang gewagt“, resümiert ein hochrangiger deutscher Militär.
  • Weltweite Proteste gegen die Angriffe – 20min.ch, 22.03.2011 – In zahlreichen Ländern protestieren Muslime gegen den Angriff auf Libyen. Russlands Premier Putin wirft dem Westen sogar einen Kreuzzug gegen Gaddafi vor. Auf der halben Welt gingen inzwischen Exil-Libyer, Muslime und sozialistische Gruppen auf die Strasse: In Griechenland brannte eine EU-Flagge, in Pakistan oder auf den ­Philippinen jene der USA. Auch in Malta, Italien, Venezuela oder England kam es zu Protesten. Am heftigsten waren die Auseinandersetzungen in Ägypten, wo pro- und anti-libysche Demonstranten mit den Fäusten aufeinander losgingen. Selbst Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon musste vor dem Mob flüchten.
  • Indian government defends stand against airstrikes on Libya – Trend News Agency, 22.03.2011 – India on Tuesday confirmed its opposition to the airstrikes on Libya, saying a couple of countries could not take the decision to enforce a change of regime
  • „Vereinte Aggressor- Nationen“ – Boliviens Präsident empört sich über Libyen-Offensive – RIA Novosti, 22.03.2011 – Neben der Forderung, US-Präsident Barack Obama wegen der Luftangriffe auf Libyen der Friedensnobelpreis abzuerkennen, hat der bolivianische Präsident Evo Morales eine Initiative zur Umbenennung der UNO in „Vereinte Aggressor-Nationen“ vorgebracht.
  • Protest aus aller Welt – junge Welt, 22.03.2011 – Internationaler Widerstand gegen Libyen-Krieg wächst. Auch Unterstützer der UN-Resolution fordern Ende der Angriffe.
  • Erklärung der ICOR: Kampf dem NATO-Krieg gegen Libyen! – Rote Fahne News, 22.03.2011 – Das Internationale Koordinierungskommittee der ICOR (International Coordination of Revolutionary Parties & Organizations) gab zur imperialistischen Aggression gegen Libyen folgende Erklärung heraus: …
  • No Ground War? British Special Forces on the Ground in Libya – Global Research / Daily Mirror, 22.03.2011 – SAS teams are on the ground in Libya with orders to pinpoint and destroy Colonel Gaddafi’s weapons. Dozens of the crack troops have been operating behind enemy lines to identify targets for bombing raids. Highly-trained units, known as ‘Smash’ teams for their prowess and destructive ability, have carried out secret reconnaissance missions to provide up-to-date information on the Libyan armed forces. …
  • US in Libya: Protecting Civilians? A Rebel Army? What? – Robert Dreyfuss, 22.03.2011 – From Monday’s statements by President Obama, General Ham (commander of the Africa Command), and the State Department, it’s clear that the United States is committed to regime change in Libya, to toppling Muammar Qaddafi. But the president and the military are being very, very careful not to tie the UN Security Council resolution, whose authority is supposed to be limited, to the broader goal of getting rid of Qaddafi. There is, however, a lot of gray area. And a lot of that gray area has to do with whether armed civilians fighting Qaddafi are civilians who deserve protection under the “no fly zone” created by UNSC Resolution 1973, or not, and if so, how would that protection work? Doesn’t it mean that U.S. military forces are, in effect, taking sides in a civil war? …
  • Einschüchterungskrieg und ein Stück vom libyschen Ölkuchen – Politologe Rahr im Interview – RIA Novosti, 22.03.2011 – Hätte Libyen keine Ölvorräte, wäre das Interesse für dieses Land nach Ansicht des deutschen Politologen Alexander Rahr minimal.
  • Mit dem »Warschauer Ghetto« in den Krieg – junge Welt, 22.03.2011 – Wie der Grünen-Parlamentarier Daniel Cohn-Bendit und Exaußenminister Joseph Fischer für die Libyen-Angriffe mobil machen.
  • Gaddafi über militärische Angriffe: Libyen wird nicht kapitulieren – german.china.org.cn, 23.03.2011 – Libyen werde aufgrund der westlichen militärischen Angriffe nicht kapitulieren und schlussendlich einen Sieg davon tragen. Dies sagte der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi am Dienstag bei einem Treffen mit Demonstranten in Tripolis.
  • Serben fordern: Bombardements in Libyen einstellen – RIA Novosti, 23.03.2011 – Serbien ist laut dem Pressedienst der serbischen Regierung über die Entwicklung in Libyen und über die entstandene Bedrohung für das Leben der Zivilbevölkerung des Landes zutiefst besorgt. Ex-Jugoslawien hat die zerstörerischen Nato-Bombardements von 1999 noch gut in Erinnerung.
  • «Dann kommt die Fremdenlegion zum Einsatz» – Tagesanzeiger.ch, 23.03.2011 – Geheimdienstliche Aktivität gibt es in Libyen seit Wochen. Franzosen operieren mit kleinen Fallschirmeinheiten, meint Erich Schmidt-Eenboom. Der Geheimhdienstexperte äussert sich auch zu Einsätzen von SAS, CIA und der Fremdenlegion.
  • Egypt’s Al-Azhar shuns Western action in Libya – Al-Masry Al-Youm, 23.03.2011 – Egypt’s highest Islamic authority, al-Azhar, on Wednesday condemned Western military „aggression“ in Libya but said it supported what it called the legitimate demands of the Libyan people’s revolution. … Azhar, one of the oldest seats of Sunni Islamic learning, warned the United States and Britain against „dividing Libya and destroying its natural and human wealth, as happened in Iraq,“ the state Al Ahram newspaper said. But the Cairo-based body also condemned Arab governments who oppressed citizens for decades. … Arab backing for a no-fly zone was crucial for the passage of the United Nations resolution allowing foreign military intervention in Libya. But no Arab country except Qatar has said it would contribute to the operation. …
  • Thomas Pany: Zögerliche arabische Unterstützung – Telepolis, 23.03.2011 – Dass sich arabische Länder an der militärischen Intervention in Libyen beteiligen, wurde deutlich als Grundbedingung des Einsatzes herausgestellt. Die Entscheidung der Arabischen Liga, für die Einrichtung einer Flugverbotszone zu plädieren, erfüllte nur einen Teil der Bedingungen, die von westlichen Politikern gefordert wurden, man wollte auch aktive Beteiligung, damit die Operation in Libyen nicht als Aufguß der Feldzüge in Afghanistan und Irak interpretiert werden konnten und die Botschaft „Der Westen greift einen islamischen Staat an“ böses Blut macht und Islamisten mit neuen Argumenten ausstattet. Doch halten sich die arabischen Staaten bei den militärischen Aktionen sehr zurück. …
  • Africa: Voices against military Intervention in Libya – Global Research / IPS, 23.03.2011 – … Dr Paul-Simon Handy, Director of Research at the Pretoria-based Institute for Security Studies says the AU criticism „reflects confusion and shows how they are dragging their feet“. „Sometimes the expectation of the AU is too high,“ he says. „The body relies on regional bodies to inform its action.“ … Kenyan political analyst and blogger Onyango Oloo is less generous. „The AU is only as good as its membership and for us to expect a progressive response from it is… ambitious,“ he told IPS over the phone from Nairobi. … Oloo says the air strikes are killing and maiming innocent civilians and Africa should be unequivocal in its condemnation of it. „This is an oil-driven invasion.“ He insists there are alternatives to air strikes. … Oloo wants African civil society to stand up and demand action from governments. „We have marches in New York City but none in Africa. We need to be part of the global voice against military action. Innocent civilians are being killed we need to put pressure on our governments.“ The Anti War Coalition in South Africa called for urgent protest against what it termed the „imperialist bombing and invasion of Libya“. It called on South Africans to protest in Cape Town on Mar. 23. Paul-Simon Handy says he will be keenly watching the high level AU/U.N meeting taking place in Addis Ababa on Friday to see what recommendations emerge. …
  • Libyen: Gerechter Krieg – Blog von Sepp Aigner, 24.03.2011 –  Die inneren Auseinandersetzungen im libyschen Staat, die zu einem Bürgerkrieg ausgeartet sind, haben mit der Intervention mehrerer westlicher Staaten ihren Charakter verändert. Von Anfang an war nicht klar, ob es sich tatsächlich um originär innere Widersprüche handelte, oder ob eine verdeckte ausländische Einmischung diese nur benutzte. Jedenfalls scheinen bei den Aufständischen libysche Exilorganisationen, die von westlichen Geheimdiensten finanziert werden, eine zentrale Rolle zu spielen. Geheime britische Kommandos haben bereits vor dem Aufstand in Libyen operiert und z. B. Bombenziele markiert. Es spricht einiges dafür, dass mit dem Gaddafi-Regime unzufriedene Bürger ohne es zu wissen, als Menschenmaterial für den Versuch eines vom Ausland gesteuerten „Regime Change“ benutzt werden. Unmittelbar vor dem Scheitern des Aufstands, als die Regierungstruppen bereits in die Rebellenhochburg Bengasi eindrangen, griffen Frankreich, England und die USA Libyen an und verwandelten damit entgültig den Bürgerkrieg in einen Krieg zwischen Libyen und den Aggressoren. Sie verwandelten damit auch die eine der Bürgerkriegsparteien, die Opposition gegen Gaddafi, entgültig in eine Hilfstruppe für eine ausländischen Aggression, gleichgültig. ob sich alle Akteure darüber im klaren sind oder nicht.

    Der Krieg ist jetzt ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg von Seiten der USA, Frankreichs, Grossbritanniens und einiger weiterer „williger“ Mächte, von Seiten Libyens ein gerechter Verteidigungskrieg zum Schutz der Staatsgrenzen und zur Rettung der libyschen Souveränität. Gäbe es patriotische Kräfte auf der Seite der Gaddafi-Gegner, müssten sie sich in dieser Lage klar gegen die Aggressoren stellen und mit den aus dem Ausland eingeschleusten Marionetten brechen. Das geschieht nicht. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass es solche Kräfte nicht gibt und die libysche Opposition von Beginn der Unruhen an in Wirklichkeit eine verdeckte Operation der USA, Frankreichs und Grossbritanniens war. …

  • Reasons and False Pretexts: Why are They Making War on Libya? – Diana Johnstone, Counterpunch.org, 24.03.2011 – Reason Number One: Regime change – False Pretext Number One: „to protect civilians“ – Reason Number Two: Because it’s easy – False Pretext Number Two: Arabs asked for this war – Real Reason Number Three: Because Sarkozy followed BHL’s advice …
  • Depleted uranium: the weapons that dare not speak their name – David Wilson, Stop the War Coalition, 24.03.2011 – „Depleted uranium tipped missiles fit the description of a dirty bomb in every way… I would say that it is the perfect weapon for killing lots of people.“ – Marion Falk, chemical physicist (retd), Lawrence Livermore Lab, California, USA … In the first 24 hours of the Libyan attack, US B-2s dropped forty-five 2,000-pound bombs. We do not know if these massive bombs, along with the Cruise missiles launched from British and French planes and ships, contained depleted uranium (DU) warheads. But if past evidence of their deployment by the US and British military is any guide, they may well be part of the bombardment Libya is now experiencing. DU is the waste product from the process of enriching uranium ore. It is used in nuclear weapons and reactors. Because it is a very heavy substance, 1.7 times denser than lead, it is highly valued by the military for its ability to punch through armored vehicles and buildings. When a weapon made with a DU tip strikes a solid object like the side of a tank, it goes straight through it, then erupts in a burning cloud of vapor. The vapor settles as dust, which is not only poisonous, but also radioactive. … In Iraq, it is widely acknowledged (though not by governments or the military) that there was extensive use of radioactive weaponry, such as depleted uranium. This is shown most notably by dramatic increases in the number of babies born with genetic defects and people contracting cancers and other diseases. … The tragedy is that we will only know years after the bombing has stopped, as the people of Falluja in Iraq are now discovering from the horrific consequences of the depleted uranium and white phosphorous weaponry the US used on the city in 2004. …
[28.03.11 19:44]

Libyen-Krieg 25.-27.3.2011:

  • Libyen-Krieg: UNO und AU arrangieren Treffen von Gaddafi-Regime und Rebellen – Daniel Neun, Radio Utopie, 25.03.2011 – Sonderbeauftragter von Ban Ki Moon reist zu Treffen der Afrikanischen Union in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Gestern musste der Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen (UNO), Ban Ki Moon, entsprechend den Bestimmungen der am 17.März durch den UNO Sicherheitsrat beschlossenen umfassenden Kriegsvollmacht gegen Libyen den 15 Regierungen im Sicherheitsrat Bericht über die Umsetzung von Resolution 1973 geben. Wie die UNO nun mitteilte, hatte sich vor der Sitzung des Sicherheitsrates Ban Ki Moons Sonderbeauftragter Abdul Ilah al Khatib (Elah Al Khatib), ehemaliger Aussenminister der Monarchie Jordanien, mit Vertretern des libyschen Regime von Diktator Muammar el Gaddafi in Tripolis, sowie mit Vertretern der Aufständischen in Tobruk getroffen. …
  • Gaddafi Delegation Agrees to AU Roadmap, Coalition Continues Strikes – allAfrica.com, 25.03.2011 – As forces carried out a seventh day of air and missile strikes Friday against Libyan leader Moamer Kadhafi’s forces, a high-level delegation representing Tripoli agreed to implement an AU roadmap to end the crisis. … The roadmap calls for an immediate end to all hostilities, cooperation by the Libyan authorities on humanitarian aid, and the protection of all foreigners, including African migrant workers.“
  • Libya says ready to accept AU mediation – Press TV, 25.03.2011 – Senior Libyan officials say the country’s longtime ruler Muammar Gaddafi is ready to accept an African Union-mediated political solution to the unfolding crisis in the country.
  • Libya wants international observers, won’t attack Benghazi – Trend News Agency, 25.03.2011 – The Libyan government late Friday vowed that it would not use violence against opposition activists and rebels and asked for the international community to send observers to confirm its ceasefire.
  • Krieg in Libyen: Koalition fliegt 153 Angriffe an einem Tag – RIA Novosti, 25.03.2011 – Die internationale Koalition in Libyen hat in den vergangenen 24 Stunden einem Agenturbericht zufolge 153 Angriffe auf Ziele in dem nordafrikanischen Land geflogen, 16 Tomahawk-Raketen abgefeuert und vier Lenkbomben abgeworfen.
  • Libysches Fernsehen meldet immer mehr zivile Tote – Berliner Umschau, 25.03.2011 – Nach den Angriffen westlicher Staaten auf Libyen wächst offenbar die Zahl ziviler Opfer. Das Fernsehen in Tripolis meldete eine hohe Anzahl von Toten durch die Luftschläge. Westliche Reporter, die sich in der libyschen Hauptstadt aufhalten, bestätigten massive Luftangriffe. Zudem seien sie von Behördenvertreter in Krankenhäuser geführt worden, in denen Verletzte liegen. Regierungssprecher Mussa Ibrahim nannte die Zahl von Hunderten toten Zivilisten seit Kriegsbeginn. Eine unabhängige Einschätzung der Lage vor Ort ist nicht möglich.
  • Gute und Böse – junge Welt, 25.03.2011 – Vor einer Woche begannen die Luftschläge gegen Libyen. Auch in diesem neuen Krieg bleiben zuerst die Wahrheit auf der Strecke – dann die Zivilisten …
  • THE ROVING EYE : Welcome to the new NATO quagmire – Pepe Escobar, Asia Times Online, 25.03.2011 – The decision for the North Atlantic Treaty Organization to run the show on Libya is a copy of the International Security and Assistance Force arrangement in Afghanistan. Libya is now an official victim of the endless war club and since it is on the ground in Central Asia, NATO is about to enter the era of the double quagmire. …
  • China reaches out to Germany on Libya – Harald Pflueger Presseschau / Reuters, 25.03.2011 – China has reached out to Germany over the two nations‘ shared opposition to escalating fighting in Libya ahead of a visit by the German foreign minister.
  • Libyen-Krieg: Deutschland wirft Alliierten falsches Spiel vor! – net-tribune.de, 25.03.2011 – Niebel griff außerdem Bündnispartner Frankreich und EU-Außenministerin Catherine Margaret Ashton an. Deutschland sei von Frankreich „nicht konsultiert“ worden, die Hohe Kommissarin habe „die Koordinierung der Außenpolitik suboptimal organisiert“, kritisierte Niebel.
  • EU-Gipfel und Libyen: Versöhnung in Kriegszeiten – FAZ, 25.03.2011 – Auf dem EU-Gipfel versuchten die Staats- und Regierungschefs ihre Reihen zu schließen: Sarkozy stellte Deutschland als Teil eines Europas dar, das zu unterscheiden sei von Russland und China. Und Berlusconi fragte, ob die Deutschen mit ihrer Enthaltung nicht recht gehabt hätten.
  • Sarkozys riskantes Spiel als Libyen-Feldherr – ORF.at, 25.03.2011 – Frankreichs Präsident Sarkozy ist die treibende Kraft hinter dem militärischen Einsatz gegen Libyen – und das hat nicht nur damit zu tun, dass er sich gern in der Rolle des internationalen Führers sieht. Innenpolitisch sieht es schlecht aus. …
  • Frankreichs Politik in Libyen Comeback einer früheren Großmacht – Rudolf Balmer, taz.de, 25.03.2011 – Mit seinem Vorpreschen in Sachen Libyen will Sarkozy verlorenes Terrain in der arabischen Welt zurückgewinnen. Das ist innerhalb Frankreichs kaum umstritten. Eine Analyse. …
  • ‘World caught between madmen of Europe and Africa’ – Today’s Zaman, 25.03.2011 – Humanity is stranded between the madman of Africa, Libyan leader Muammar Gaddafi, and the madman of Europe, French President Nicolas Sarkozy, and Turkey should lead efforts to contain Sarkozy, the more dangerous of the two, a Turkish opposition leader said on Friday.
  • Air strikes escalate, stalemate deepens in fighting around Libyan cities – World Socialist Web Site, 25.03.2011 – Air strikes by French, British and American warplanes continued to expand in Libya Thursday, but despite the massive firepower deployed by the imperialist powers against the forces loyal to Muammar Gaddafi, anti-Gaddafi rebels remained stalemated in the ground warfare.
  • Libyan leader ‚arming volunteers‘ – BBC News, 25.03.2011 – Libyan leader Col Muammar Gaddafi is reportedly arming volunteers to fight the uprising against his rule, a US official says.
  • Libyan rebels enter Ajdabiya town – Al Jazeera, 25.03.2011 – The gain followed air strikes by coalition forces against Gaddafi’s forces in the strategic town.
  • Kontraproduktiver Kriegseinsatz – junge Welt, 25.03.2011 – Appell von IALANA zur sofortigen Beendigung der Bombardierung Libyens
  • NEIN zum Krieg gegen Libyen – JA zu den arabischen Demokratiebewegungen – scharf-links.de, 25.03.2011 – Rede von Dr. Irmgard Gollwitzer am 24.3.2011 auf einer Kundgebung des Antikriegsbündnisses Aachen …
  • Kleine Nebenwirkungen – Bernd Irmler, scharf-links.de, 25.03.2011 – Ghaddafi soll gehängt werden. Libyen wird dem Erdboden gleichgemacht. …
  • Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag: Krieg gegen Libyen sofort stoppen! Deutsche Verlogenheit beenden! US-Militäreinrichtungen schließen! – Bundesausschuss Friedensratschlag, 25.03.2011 – Eines ist jetzt schon sicher: Die Fortsetzung der westlichen Bombenangriffe wird den Blutzoll in Libyen weiter steigern. Hinzu kommt, dass der Konflikt nicht aus der Luft entschieden wird, sondern am Boden. Wir fragen: Wo liegt die Grenze des westlichen Kriegseinsatzes? Bisher ist der Einsatz von Bodentruppen durch die UN-Resolution 1973 (2011) ausgeschlossen. Auch die US-Regierung schließt einen Einsatz von Bodentruppen aus. Wie lange noch? Was ist, wenn es Gaddafis Truppen gelingt, nach Benghasi einzudringen? Werden dann westliche Bomben auf Benghasi gelenkt? Werden westliche Truppen in Benghasi eingesetzt? Was geschieht im umgekehrten Fall, wenn sich die Aufständischen mit Hilfe der westlichen Luftwaffe durchsetzen sollten? …
  • Der merkwürdige Aufstand – amerika21.de, 25.03.2011 – Eine Palastrevolte, Großbritannien und die internationale Intervention in Libyen. Am Freitag den 18. März, genau einen Monat nachdem die politische Krise in Libyen ihren Anfang nahm, begann eine internationale Koalition mit Angriffen auf reguläre libysche Truppen. Wie immer bei den Kriegen der vergangenen 20 Jahre setzen die westlichen Streitkräfte auf ihre technische Überlegenheit aus der Luft: Marschflugkörper sowie eine Armada aus Jagdflugzeugen und Bombern zerstören Panzer, Flugzeuge, Luftabwehrstellungen und offizielle Gebäude. Die Bilanz allein der ersten Nacht beträgt etwa 50 Tote. …
  • NATO übernimmt Leitung des Libyen-Kriegs – ND, 25.03.2011 – Entscheidung des Paktes setzt Deutschland weiter unter Druck / Auch Flugzeuge Katars jetzt an Militäraktion beteiligt
  • Russischer Geheimdienstler: Nato plant Bodeninvasion in Libyen – RIA Novosti, 25.03.2011 – Die internationale Koalition, die bereits seit sechs Tagen Luftangriffe auf Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi fliegt, bereitet sich nach Angaben aus russischen Geheimdienstkreisen auf eine Bodeninvasion vor, die Ende April beginnen kann.
  • Kanadischer General übernimmt Nato-Kommando in Libyen – RIA Novosti, 25.03.2011 – Der kanadische General Charles Bouchard übernimmt das Kommando über den internationalen Einsatz in Libyen, der spätestens ab Montag unter der Schirmherrschaft der Nato stehen soll.
  • NATO will oversee aerial mission for Libya at İzmir base – Today’s Zaman, 25.03.2011 – NATO, which is planning to take control of all United Nations-mandated military operations against Libya, fully replacing the United States-led coalition that has carried out airstrikes so far, will use its base in the Aegean city of İzmir to oversee its aerial mission as part of the operation.
  • Einigung über vollständiges Nato-Kommando in Libyen – n-tv.de / dpa, 25.03.2011 – Die Nato soll in Kürze die Leitung aller internationalen Militäraktionen in Libyen übernehmen. Man habe sich auch über das Kommando zum Schutz der Zivilbevölkerung geeinigt. Das sagte US-Regierungssprecher Jay Carney in Washington. Allerdings müssten noch militärische Details geklärt werden. Das soll in den nächsten paar Tagen geschehen. Zunächst hatte die «Koalition» nur beschlossen, das Kommando zur Überwachung der Flugverbotszone von den USA an die Nato zu übergeben. Über das Kommando zum Schutz der Zivilbevölkerung gab es dagegen zunächst keine Einigung.
  • NATO will Kreuzzug gegen Libyen in 90 Tagen gewinnen – Mein Parteibuch Blog, 26.03.2011 – Wie der Presse heute mitgeteilt wurde, plant die NATO, den verbrecherischen Angriffskrieg zur Rekolonialisierung Libyens in 90 Tagen gewonnen zu haben, also einer etwas längeren Zeitspanne, als 2003 die Invasion des Irak erfolgreich abgeschlossen war. Ab etwa Ende April ist russischen Einschätzungen zufolge trotz derzeitiger gegenteiliger öffentlicher Beteuerungen der Regierungschefs der gegen Libyen kriegsführenden Staaten der Einsatz von amerikanischen und britischen Besatzungstruppen geplant. Derzeit befindet sich der, wie jetzt bekannt wurde, von Frankreich seit November 2010 geplante Angriffskrieg gegen Libyen in der Phase, dass Libyen intensiv bombardiert wird und gleichzeitig die Bevölkerung der angreifenden Staaten auf den Einsatz von Bodentruppen durch die NATO-Kriegskoalition …
  • Nahtloser Übergang – Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, 26.03.2011 – Es trifft sich gut, daß sich zu dem Zeitpunkt, an dem die NATO in Afghanistan kurz vor dem Endsieg steht, ein neues Betätigungsfeld für die atlantische Allianz in Nordafrika eröffnet. Dadurch können die Kräfte, die jetzt nach und nach in Afghanistan frei werden, ihre Kampferfahrungen in anderen muslimischen Ländern nutzvoll einbringen, während die neu ausgebildeten und bewaffneten afghanischen Streitkräfte dem Rest der Taliban den Garaus machen können. Somit schafft man einen naht- bzw. NATO-losen Übergang von einem siegreichen Einsatz zum nächsten und kann die westlichen Werte …
  • AFRICOM’s General Ham on Fox, NBC, CNN, BBC, AP – HQ U.S. Africa Command News, 26.03.2011 – TRANSCRIPTS.
  • Statement Regarding Use of Force in Libya – HQ U.S. Africa Command News, 26.03.2011 – PRESS STATEMENT.
  • Operation ‘We don’t know where we’re going’ – RT, 26.03.2011 – The US is still bearing the brunt of the intervention in Libya, despite Washington’s promise to minimise its involvement. The campaign has led to a spike of anti-war sentiment on American soil …
  • Libyan operation continues as hundreds die and thousands flee – RT, 26.03.2011 – Coalition forces leave Colonel Gaddafi’s air defense in tatters, but on the ground tensions remain high; according to reports, at least 114 people have been killed in the first four days of the operation while 300,000 …
  • ‚US, NATO mull arming Libyan opposition‘ – Press TV, 26.03.2011 – The US and its allies are mulling over plans to arm Libyan opposition forces after week-long US-led strikes failed to muscle pro-Gaddafi forces out of Libya’s key towns, a report says.
  • Gul warns of ‚hidden agendas‘ on Libya – Press TV, 26.03.2011 – Turkish President Abdullah Gul says the goal of NATO-led invasion of Libya is not “liberation of Libyan people,” warning against pursuing any hidden agenda.
  • Canadian General to Lead NATO Mission in Libya – GlobalResearch.ca, 26.03.2011 – The appointment of a Canadian Commander to lead NATO forces implies that the Pentagon will essentially oversee the operation via its close bilateral military ties with Canada’s Department of Defense. It is worth noting in this regard that Lieutenant General Charlie Bouchard is currently in charge of a bilateral US-Canada command as Deputy Commander of the North American Aerospace Defense Command (NORAD). Bouchard has close ties to the US Air Force. He is a de facto US appointee …
  • Eyewitness: Odyssey Dawn exercise – The Guardian, 26.03.2011 – Photographs from the Guardian Eyewitness series.
  • Libyen: Koalitionstruppen erweisen Aufständischen unmittelbare Unterstützung – RIA Novosti, 26.03.2011 – Erbitterte Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den Aufständischen sind am Samstag um mehrere wichtige Städte im Norden Libyens im Gange, berichtet Reuters unter Berufung auf libysche Behörden und Augenzeugen.
  • Pentagon-Chef: Koalitionseinsatz in Libyen wird bald verringert – RIA Novosti, 26.03.2011 – Der Umfang der Kampfhandlungen der internationalen Koalition in Libyen wird verringert, sobald es gelingt, die libysche Luftabwehr zu zerschlagen – das verspricht Pentagon-Chef Robert Gates.
  • AU wants to ‚engage‘ Libyan opposition – News24.com, 26.03.2011 – The AU wants to meet Libyan opposition leaders to discuss a roadmap to end the conflict in Libya, the pan-African organisation says.
  • Irans Haltung zur Libyen-Krise: Weder Gaddafi noch der Westen – iranicum.com, 26.03.2011 – Die in der letzten Woche begonnenen Luftschläge der Westmächte gegen das Regime von Muammar Gaddafi bescheren den außenpolitischen Entscheidungsträgern des Iran ein Dilemma. Im Gegensatz zu einer Handvoll sozialistisch regierter Staaten – insbesondere Venezuela – die sich seit Anbeginn auf die Seite Gaddafis stellten und die Angriffe auf Libyen als Plot der imperialistischen Mächte verurteilten, umgarnte Tehran die Protestbewegung und betrachtete deren Proteste als Willensreflektion der libyschen Bevölkerung.
  • Kritik am deutschen Libyen-Kurs auch aus der Union – n-tv.de / dpa, 26.03.2011 – Die Haltung der Bundesregierung zum Militäreinsatz in Libyen stößt auf scharfe Kritik auch in den Reihen der Union. Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe sprach im «Spiegel» von einem schweren Fehler von «historischer Dimension mit unvermeidlichen Spätfolgen». Der frühere EU-Sonderbeauftragte für Bosnien, Christian Schwarz-Schilling, warf der Regierung «historischen Zynismus» vor. Nach einer «Focus»-Umfrage stützt dagegen eine Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen den Kurs der Bundesregierung.
  • Wer finanziert den Angriff auf Libyen? – theintelligence.de, 26.03.2011 – Nichts auf dieser Welt kostet mehr als Krieg. Nur zum Vergleich: Während die durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan geschätzten Kosten bei rund 200 Milliarden Euro liegen sollen, verschlang der Krieg gegen den Irak bisher rund 500 Milliarden. Die Schäden im Land sind dabei nicht berücksichtigt. Gewiss, die Unkosten der Attacken gegen Libyen liegen von diesen Zahlen noch meilenweit entfernt. … Die Bürger Amerikas, Frankreichs, Englands und all der anderen beteiligten Staaten werden, aufgrund der Wirtschaftskrise, mit regelmäßigen Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen konfrontiert. Und über Libyen werden die Millionen munter verballert. Selten werden wir an die ungeheuren Kosten der Kriegsführung erinnert. Genauso wenig wie die wirtschaftlichen Hintergründe, die selbst zu Zeiten Napoleons im Vordergrund standen, im Geschichtsunterricht behandelt werden. Und sonderbarerweise ist zum Kriegführen auch immer genügend Geld verfügbar. … Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist ebenfalls ein Blick auf Wikipedia zum Eintrag über Tomahawk-Marschflugkörper, wie diese todbringenden Waffen verharmlosend genannt werden. Es finden sich Angaben über die Entwicklung, die Technik, die verschiedenen Versionen, den Einsatz und die Verbreitung. Und kein Wort darüber, was diese fliegenden Höllenmaschinen letztendlich kosten. In einem Artikel bei Euronews wird der Preis auf 400.000 Euro geschätzt, während die New York Times von $ 1,4 Millionen schreibt, was einer Million Euro entspricht. Einer Presseagentur zufolge, waren es bis gestern bereits zumindest 170 Tomahawks, die auf Libyen abgefeuert wurden. Rechnen wir die unzähligen Flugstunden der Fighter-Jets der verschiedenen beteiligten Länder dazu, die Kosten für Kriegsschiffe und alles andere, was im Zusammenhang mit diesem Angriff steht, so klingen die vorläufig geschätzten Kosten von 400 bis 800 Millionen Dollar als weit untertrieben. Deutschland hält sich aus diesem Konflikt zum Glück heraus. Doch, in einer gemeinsamen Eurozone, in der jedes Land sich verpflichtet hat, andere Mitglieder, die ihre finanziellen Probleme nicht alleine bewältigen können, zu unterstützen, kann und darf dieses Problem keineswegs ignoriert werden. Gewiss, im Zusammenhang mit Libyen ist der Zeitpunkt noch verfrüht, die internationale Finanzlobby, allen voran die Erdöl-Mafia, zu verdächtigen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen, wie es etwa im Irak der Fall ist. Doch würden hinter diesem Angriff auf Libyen keine finanziellen Interessen stecken, wer glaubt wirklich, dass es so weit gekommen wäre? … Übrigens, die Aktien des Tomahawk-Herstellers Raytheon (Trigger-Symbol: RTN) verzeichneten schon zwischen Dezember 2010 und Januar 2011 einen Kursanstieg von $ 45 auf über über $ 52. …
  • Flugverbotszone über Libyen – Bundeswehr ist doch beteiligt – n-tv.de / AFP, 26.03.2011 – Nach einem Bericht des „Focus“ übernehmen hochrangige Bundeswehroffiziere zentrale Aufgaben bei der Kontrolle der Flugverbotszone über Libyen. Im zuständigen NATO-Hauptquartier im türkischen Izmir arbeiteten etliche deutsche Luftwaffenoffiziere im NATO-Führungsstab, schreibt das Magazin. Sie müssten dort bleiben, weil andernfalls die Arbeitsabläufe nicht mehr gesichert wären. Die Bundeswehr argumentiert, die Mitarbeit deutscher Offiziere in den NATO-Stäben bedürfe keiner Genehmigung des Bundestags, da es sich hierbei um ständige Aufgaben handle und nicht um einen bewaffneten Einsatz. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in allgemeiner Form erklärt, deutsche Soldaten dürften weiterhin in den Stäben der NATO verbleiben. Im CC Air Headquarter Izmir allerdings koordiniert die NATO die komplette Überwachung der Flugverbotszone, wie es in dem Magazinbericht weiter hieß. …
  • Washington seeks NATO cover for protracted war against Libya – World Socialist Web Site, 26.03.2011 – The Obama administration is formally shifting its war in Libya to NATO command as the US-dominated alliance predicts the fighting will go on for at least another three months. The agreement to place the US-led war under NATO cover emerged piecemeal amid acrimonious discussions between Washington and its NATO allies, each of which are pursuing their own strategic interests in waging an imperialist war against a former colonial country. …
  • China and Russia criticise Libyan bombing campaign – World Socialist Web Site, 26.03.2011 – Moscow and Beijing are concerned that Washington is once again using its military might to advance its strategic ambitions at their expense.
  • Ankara’s Libya policy: Acting with ‘moderation’ in a fluid situation – Today’s Zaman, 26.03.2011 – Ankara has been under fire over its policy ever since the first protests began in Libya last month, after a riot in Benghazi was triggered by the arrest of human rights activist Fethi Tarbel, who has worked to free political prisoners.
  • Sarkozy threats all Arab countries with war – Harald Pflueger Presseschau / euobserver.com, 26.03.2011 – French President Nicolas Sarkozy has warned all Arab rulers that they risk Libya-type intervention if they don`t follow orders of NATO.
  • Bernard-Henri Lévy makes “humanitarian” case for bombing Libya – World Socialist Web Site, 26.03.2011 – Lévy uses his bogus “human rights” credentials to bolster the propaganda of the French government – which claims to be intervening in Libya in a limited campaign designed to protect the lives of rebel National Council supporters.
  • Libyen: Rebellen erobern Adschdabija und Brega – FAZ, 26.03.2011 – Die Aufständischen haben die strategisch wichtige Städte Adschdabija und Brega zurückerobert, die über eine Woche von Gaddafis Truppen gehalten wurden. Der amerikanische Präsident Obama sagte, die Luftabwehr Libyens sei ausgeschaltet und Gaddafis Truppen rückten nicht weiter vor.
  • Libyen: Rebellen verkünden Marsch auf Tripolis – SPIEGEL ONLINE, 26.03.2011 – Die Gegner Gaddafis sehen eine Trendwende im libyschen Bürgerkrieg: Nach der Eroberung Adschdabijas sollen bald weitere Städte an der Küste fallen und der Vormarsch auf Tripolis beginnen – immer mit Hilfe der internationalen Koalition.
  • Libyen: „Nur eine Frage der Zeit, dass Tripolis fällt“ – FOCUS Online, 26.03.2011 – Die Organisation der libyschen Rebellen wird häufig bemäkelt. Kämpfer in Badeschlappen sind nicht ungewöhnlich. Ein Vorwurf, den zwei Emissäre der Übergangsregierung nicht auf ihrer Armee sitzen lassen wollen. Ali Zeidan, 61, und Mansour Saif al-Nasr, …
  • Französische Jets zerstören libysche Flugzeuge – n-tv.de / dpa, 26.03.2011 – Französische Kampfjets haben bei ihren Einsätzen in Libyen mindestens fünf Militärflugzeuge und zwei Kampfhubschrauber zerstört. Damit hätten die französischen Piloten verhindert, dass die libysche Luftwaffe in die Kämpfe um die Stadt Misurata eingreift. Das teilte das Verteidigungsministerium in Paris mit. In den vergangenen 24 Stunden hätten insgesamt rund 20 französische Flugzeuge in der Region mehrfach in das Geschehen eingegriffen.
  • ‚Coalition forces paving rebels‘ way to Libyan oil facilities‘ – uruknet.info / IANS / RIA Novosti, 27.03.2011 – The international coalition enforcing a no-fly zone in Libya is bombing both military and civilians targets to pave the rebels‘ way to oil facilities, a military source has told Libya’s official Jana national news agency. The coalition’s raids ‚have nothing to do with the protection of civilians‘, the source said Saturday. ‚The coalition forces are methodically paving the way to Al-Qaeda’s gangs so that they seize as many oil fields and facilities and territories as possible and then blackmail the authorities,‘ the source added. …
  • NATO-Kriegskoalition hat erstes ökonomisches Kriegsziel erreicht – Mein Parteibuch (Zweitblog), 27.03.2011 – Die NATO-Kriegskoalition zum vorgeblichen Schutz der Menschenrechte per Angriffskrieg hat nun ihr erstes ökonomisches Kriegsziel erreicht. Die mit der NATO verbündeten Al-Qaeda-Lakaien am Boden in Libyen haben gestern mit bombiger Unterstützung der NATO die Ölanlagen von Brega erobert. … die Eroberung des libyschen Erdöls verspricht das Investment in Angriffskrieg nun in die Gewinnzone zu bringen. Unterdessen erhöht sich für Barack Obama der politische Preis für den Angriffskrieg. Medien der Black Communities in den USA geißeln Obamas Feldzug in schärfster Form. …
  • Wie die NATO, AL und UNO unermesslichen Hass erzeugen – Mein Parteibuch (Zweitblog), 27.03.2011 – In der Resolution 1973 hat der UN-Sicherheitsrat Libyen de facto für vogelfrei erklärt und jedes Mitgliedsland dazu aufgerufen, beliebige Angriffskriegsoperationen gegen Libyen durchzuführen, sofern diese Angriffskriegsoperationen als Maßnahmen zum „Schutz von Zivilisten“ deklariert werden. Die Resolution 1973 basiert wie schon die vorhergehende Resolution 1970 nicht auf zuverlässigen Informationen, sondern bestensfalls auf Gerüchten und schlechtestenfalls auf von der Propaganda der angreifenden Kriegsparteien absichtlich massenmedial verbreiteten Falschmeldungen. Indien hat seine Enthaltung damit begründet, dass vor der Verabschiedung der Resolution keine substantiierten Informationen darüber vorgelegt wurden, was in Libyen tatsächlich geschieht. …
  • Gates: Gaddafi legt Leichen an Angriffsorte – n-tv.de, 27.03.2011 – Harte Vorwürfe von US-Verteidigungsminister Robert Gates an den libyschen Machthaber Muammar Al-Gaddafi: Gaddafi würde die Leichen von Menschen, die er getötet habe, an Orten platzieren, die die Koalition angegriffen habe, um das Flugverbot durchzusetzen. Darüber hätten die USA Geheimdienstberichte, sagte Gates in einem Interview des US-Fernsehsenders CBS. Er betonte, dass die Koalitionsstreitkräfte «äußerst vorsichtig» vorgegangen seien. Die Koalition habe eine «außerordentliche Arbeit» geleistet.
  • Gaddafi forces kill 8, injure 24 in Misrata – Press TV, 27.03.2011 – At least eight people have been killed and 24 others injured in the Libyan city of Misrata as forces loyal to the embattled ruler Muammar Gaddafi fire mortars at people.
  • Aufständische stoßen nach Westen vor – n-tv.de / dpa, 27.03.2011 – Die Luftangriffe der Koalition gegen Gaddafi zeigen nach einer Woche Wirkung: Die Aufständischen stoßen nach Westen vor. US-Präsident Barack Obama lobte die «wichtigen Fortschritte» der Koalition und forderte, den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi wegen seines brutalen Vorgehens gegen die eigene Zivilbevölkerung zur Verantwortung zu ziehen. Die strategisch wichtige Küstenstadt Adschdabija haben die Aufständischen bereits zurückerobert. Auch die Stadt Brega soll wieder in den Händen der Rebellen sein.
  • Libyen: Rebellen erobern Adschdabija und Brega – FAZ, 27.03.2011 – Die Aufständischen haben die strategisch wichtige Städte Adschdabija und Brega zurückerobert, die über eine Woche von Gaddafis Truppen gehalten wurden. Der amerikanische Präsident Obama sagte, die Luftabwehr Libyens sei ausgeschaltet und Gaddafis Truppen rückten nicht weiter vor.
  • BBC: Brega in den Händen der Anti-Gaddafi-Milizen – n-tv.de / dpa, 27.03.2011 – Milizen der Regimegegner im Osten Libyens haben nach Angaben der BBC den Ölhafen Brega eingenommen. Offenbar hatten die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi in der eher dünn besiedelten Region um Brega keinen Widerstand geleistet. Ein Reporter des Senders in Adschdabija sprach von glaubwürdigen Angaben der Aufständischen. Die Gaddafi-Truppen hatten sich zuvor unter den schweren Luftangriffen des westlichen Militärbündnisses zurückgezogen.
  • Krieg in Libyen: Westkoalition bombardiert Gaddafis Heimatstadt – RIA Novosti, 27.03.2011 – Die internationale Koalition fliegt weiter Angriffe auf Libyen. In der Nacht zum Sonntag wurde Sirt, Heimatstadt des Machthabers Muammar al-Gaddafi, bombardiert. Nach Angaben des libyschen Satellitensenders al-Dschamahirija wurden sowohl militärische als auch zivile Ziele angegriffen.
  • Kampf gegen Gaddafi: Rebellen überrennen Libyens Küstenstädte – SPIEGEL ONLINE, 27.03.2011 – Adschdabija, Brega, Ras Lanuf – im Schutz der westlichen Jets rücken die libyschen Rebellen immer weiter nach Westen vor. Bis Gaddafis Geburtsstadt Sirte ist es nicht mehr weit, dorthin ziehen sich seine Truppen zurück. Italiens Außenminister bringt nun ein Exil für den Diktator ins Gespräch.
  • Angriffe auf Libyen rund um die Uhr – ND, 27.03.2011 – Einheiten von Staatschef Gaddafi offenbar zurückgedrängt / Tripolis: Hohe Verluste unter Zivilbevölkerung
  • Libyan rebels push west – in pictures – The Guardian, 27.03.2011 – Revolutionary forces seize several towns without resistance after air strikes force Gaddafi military to retreat …
  • Libyan rebels capture oil terminal of Ras Lanuf Port – Trend News Agency /AFP, 27.03.2011 – Libyan leader Muammar Gaddafi’s opponents captured oil terminal of the Ras Lanuf Port in the country’s east on Sunday morning, the Agence France-Presse reported.
  • British Defence Secretary: Libyan rebels could control oil ports – Trend News Agency, 27.03.2011 – Libyan rebels could gain control over the country’s oil exports, Britain’s Defence Secretary Liam Fox said in an interview Sunday, dpa reported.
  • Libya rebels to start oil exports – News24.com, 27.03.2011 – Oil fields in rebel-held territory in Libya are producing between 100 000 and 130 000 barrels a day, which the opposition plans to begin exporting oil in less than a week.
  • US drops uranium bombs on Libya – Press TV, 27.03.2011 – The Stop the War Coalition says the bombs and missiles that the US-led military alliance has dropped on several Libyan cities contain depleted uranium (DU).
  • Interview mit dem französischen Intellektuellen Lévy – Tagesschau.de, 27.03.2011 – Er gilt als der Mann, der Frankreichs Präsidenten Sarkozy vom Libyen-Einsatz überzeugt hat: Bernard Henri Lévy. Im Interview mit ARD-Korrespondent Michael Strempel spricht der Philosoph über seine Motive, die Lage in Libyen – und die schwere Krise, die die „bestürzende“ deutsche Politik ausgelöst habe. …
  • Afrikanische Union: Libysche Regierung sagt Waffenstillstand zu – german.china.org.cn, 27.03.2011 – Vertreter der Afrikanischen Union (AU) und der libyschen Regierung sind am Freitag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu einem Gespräch über die Lage in Libyen zusammengekommen. Laut dem AU-Vorsitzenden Jean Ping habe die libysche Regierung einen umfassenden Waffenstillstand und politische Reformen im Lande zugesagt.
  • Intervention in Libyen wirft Fragen auf – german.china.org.cn, 27.03.2011 – Die militärischen Eingriffe in Libyen sehen sich vielen militärischen und politischen Herausforderungen gegenüber.
  • Spanier protestieren gegen Militärschlag auf Libyen durch den Westen – IRIB, 27.03.2011 – Hunderte Spanier haben bei einer Kundgebung in Madrid die Militäroffensive auf Libyen verurteilt.
  • US protesters condemn Libya attacks – Press TV, 27.03.2011 – Anti-war protesters have gathered in front of the White House in Washington DC to denounce the US-led airstrikes on Libya which began last week.
  • Papst fordert sofortigen Stopp der Waffengewalt in Libyen – n-tv.de / dpa, 27.03.2011 – Papst Benedikt XVI. hat einen sofortigen Stopp des Waffeneinsatzes in Libyen gefordert. Angesichts der immer dramatischeren Berichte aus Libyen steige sein Bangen um die Zivilbevölkerung, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt nach dem sonntäglichen Angelus-Gebet. Er appelliere daher an alle Verantwortlichen auf politischer und militärischer Ebene, unverzüglich einen Dialog einzuleiten. Jegliche Waffengewalt müsse suspendiert werden, mahnte Benedikt.
  • Kriegsallianz isoliert sich – Weltweit immer mehr Staaten gegen die Angriffe auf Libyen – Joachim Guilliard, Neue Rheinische Zeitung, 27.03.2011 – Deutschland hätte sich – so der Vorwurf hiesiger Kriegstreiber – durch seine Zurückhaltung beim neuen westlichen Feldzug international isoliert. Doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Die Kriegsallianz aus den alten Kolonialmächten – Frankreich und GB – und der imperialistischen Supermacht konnte sich zwar den Segen des UN-Sicherheitsrats für ihren neuen Krieg verschaffen, hat nun aber den größten Teil der Welt gegen sich.
  • Frattini schlägt Exil für Ghadhafi als Ausweg aus Libyen-Krise vor – NZZ Online, 27.03.2011 – Italien will Pläne am Dienstag vorstellen
  • Libyens Brandstifter und ihre Grundlagen – kommunisten.de, 27.03.2011 – Während man uns vor allem von seiten der Grünen und der Sozialdemokratie Glauben machen möchte, dass der Krieg gegen Libyen unter Führung der USA und ihrer Vasallen (bzw. jetzt der NATO) zum Schutz der Zivilbevölkerung geführt wird, zeigen die Fakten, dass er mit dem politischen Ziel geführt wird, den Kräften der Oppositionsbewegung so viel Spielraum herbei zu bomben, dass diese Gaddafi stürzen und die Macht usurpieren können. Gerne bezeichnen sich diese Kräfte als Anwälte und Vertreter des libyschen Volkes und die bei uns herrschenden Medien tun nichts, um diesen verlogenen Heiligenschein zu zerstören.
  • Nato-Rat berät über Libyen-Einsatz – n-tv.de / dpa, 27.03.2011 – Die Botschafter der 28 Nato-Staaten sind in Brüssel zu einer Sondersitzung zu Libyen zusammengetreten. Sie wollen die Übernahme sämtlicher Militäreinsätze in Libyen durch das Bündnis beschließen. Sie könnten noch am Abend einem Plan zustimmen, wonach die Nato künftig auch die Einsätze zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung führen wird. Diese Einsätze, bei denen das Mandat des UN-Sicherheitsrates «alle notwendigen Maßnahmen» erlaubt, wurden bisher von einer «Koalition» aus elf Staaten durchgeführt.

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