Frack Off!

Der Kampf gegen Fracking ist nicht nur ein Kampf gegen Umweltzerstörung, Gesundheitsschädigung und Weiter-so-Energiepolitik, sondern auch Kampf gegen die ressourcenökonomische Kriegsvorbereitung!

Die Kriegserklärung vom Big Brother:

„While a major policy shift will take time to become effective, a transatlantic resolve was hardening to break European dependence on Russian energy supplies, with Obama for the first time stating that America’s shale gas bonanza could be part of the solution for Europe’s vulnerabilities.
But he also told the Europeans that they, too, would need to bear the political risks of fracking to develop their own shale deposits
in order to build up indigenous energy reserves. At a 65-minute lunchtime US-EU summit, Europe asked Obama to share America’s shale gas revolution by facilitating US gas exports to help counter the stranglehold Russia exerts on the continent’s energy needs.“
http://www.theguardian.com/world/2014/mar/26/obama-no-cold-war-crimea

und vom kleinen Bruder:

„Energy independence and the adoption of technologies like shale gas fracking should top Europe’s political agenda, Prime Minister David Cameron said on Tuesday, calling the Crimea crisis a „wake-up call“ for states reliant on Russian gas.“
http://www.theguardian.com/environment/2014/mar/26/will-shale-gas-make-europe-less-dependent-on-russian-gas

Auch aus den unteren Rängen (immerhin noch die, die uns regieren) blökt es:

„Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt auf Gasimporte aus Nordamerika setze, sei das „ein klares Ja zur Schiefergasförderung“. Dann aber stelle sich die Frage, „warum wir nicht gleich auf heimische Ressourcen setzen“, sagte Ramsauer. „Wenn Schiefergas Gift wäre, dürfte man es auch nicht aus anderen Ländern beziehen.““
http://www.faz.net/aktuell/politik/ramsauer-fracking-option-dringend-offenhalten-12870922.html

Der letzte Satz zeugt von gemeingefährlicher Ahnungslosigkeit und/oder Irreführung. Das Problem beim Erdgas aus Fracking liegt ja nicht daran, dass das (wie Erdgas aus klassischen Quellen auch) gereingte Produkt giftig wäre. Gold ist auch nicht giftig, trotzdem ist seine Förderung eines der schlimmsten Umweltverbrechen weltweit! (siehe #AntiGold, Allianz gegen Gold). Aber sehen wir darüber mal hinweg und greifen den Gedanken auf:
Wir sollten solidarisch zur Massenbewegung gegen das sich in der USA ausbreitende Fracking stehen! (immerhin hat die USA bez. Flächen und Bevölkerungsdichte nochmal ganz andere Voraussetzungen!) – Die Förderung von Fracking-Gas ist in der Konsequenz und in der Praxis giftig für die betroffenen Menschen und die Natur in den betroffenen Regionen. Die vielfältigen Belege aus den USA sprechen nicht nur gegen die Einführung dieses Schwachsinns in Deutschland, sondern eben auch gegen den Import des Gases nach Deutschland/Europa auf Kosten der Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung und deren Umwelt (Weltklima und Weltmeere zudem)!

Einige Links zur Thematik:

Update 2013: #AntiGold, Twitter- und FB-Integration

Nach langer Zeit mal wieder ein kleines Update auf dieser Site 🙂 Einige nicht mehr funktionierende Feeds und Links rausgenommen (Mr. Wong ist jetzt auf nem anderen Dampfer), Twitter- und Facebook-Integration in der Seitenleiste und vor allem das neue Projekt:

#AntiGold

Die Menschheit sitzt auf einem gigantischen Goldberg. Über 90% des Goldes wird für Schmuck und/oder “Wertaufbewahrung” verwendet. Wir haben längst genug Gold und die Recyclingquote ist sehr hoch. Trotzdem findet über das letzte Jahrzehnt ein globaler Goldrausch statt, von illegalen Armutsschürfern bis zu irrwitzigen Grossprojekten der Bergbaukonzerne. Die Folgen sind verheerend: Zyanid und Quecksilber werden zur Goldaufbereitung genutzt und verseuchen die Umwelt, töten Menschen. Wertvolle Biotope werden zerstört, Land und Wasser grossflächig vergiftet, toxische Schwermetalle ergiessen sich in die Umwelt. Kinder-/Sklavenarbeit und Todesschwadronen sind typische Begleiterscheinungen.

Noch in den 1990er Jahren wurden wegen des vorübergehenden Goldpreistiefststand viele Goldminen geschlossen. Die globale ökonomische Krise hat jedoch seitdem die Goldpreise auf Rekordhöhen getrieben. Das hat einen weltweiten Goldrausch – geradezu “Goldkrieg” – mit verheerenden Folgen für Menschen und Natur ausgelöst.

Am häufigsten und schwersten sind dabei die Ärmsten der Armen, (Klein)bauern und indigene Völker, vor allem in den Ländern des Südens, betroffen. Aber es gibt auch Hunderttausende von Menschen, die überall auf der Welt Widerstand leisten: Gegen mörderische Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und Terror, Vergiftung und Vernichtung der Umwelt.